Premiere auf der Chicago Auto Show 2010

Mit der auffälligen Hybrid-Studie Ray bringt Kia ein Highlight mit zur Chicago Auto Show, die vom 12. bis zum 21. Februar 2010 stattfindet. Das Fahrzeug ist Bestandteil der neuen Öko-Linie ,EcoDynamics". Diese Bezeichnung tragen sowohl Serienmodelle wie etwa der Venga, aber auch umweltschonende Konzeptfahrzeuge der Koreaner.

Futuristischer Viertürer
Während bisherige Umweltstudien wie der Cee'd Hybrid oder der Forte Flüssiggas-Hybrid eine sehr seriennahe Optik aufweisen, setzt der 4,40 Meter lange Ray (englisch für Lichtstrahl) auf eine futuristische Optik. Entworfen wurde der Ray im kalifornischen Kia-Designcenter. Auf der technischen Basis des Forte befindet sich eine Karosserie mit fließenden Formen und großen Glasflächen. Kia betont, dass leichte und recycelte Materialien zum Einsatz kamen.

Auffälliges Aussehen
Optische Highlights des nur 1,36 Meter hohen Viertürers sind die Frontpartie mit scharf gezeichneten Scheinwerfern sowie das Heck mit einem breiten LED-Leuchtenband, einer aerodynamischen Abrisskante und einer flach stehenden Scheibe. Über gegenläufig öffnende Türen finden vier Personen Platz im Innenraum, der durch eine massive Mittelkonsole in zwei Hälften getrennt wird. In dieser befindet sich ein mittels Sprache und Berührung gesteuertes Infotainmentsystem mit Microsoft-Technik. Der Fahrer blickt auf Instrumente mit Touchscreen-Bedienung.

Sauber und cool
Trotz der Verwendung großer Glasflächen im Dachbereich soll es im Inneren des Ray kühl bleiben. Dafür sorgen wabenförmige Solarzellen, die ins Dach integriert sind und zusätzliche Energie für die Klimaanlage bereitstellen. Der Ray ist als Plug-in-Hybrid konzipiert. Als Antrieb dienen ein Benzindirekteinspritzer mit 1,4 Liter Hubraum und 155 PS sowie ein Elektromotor mit 78 Kilowatt Leistung. Gekoppelt sind beide Aggregate an ein stufenloses CVT-Getriebe mit festen Übersetzungsverhältnissen. Je nach Bedarf wird die Kraft von einem der Motoren oder beiden zusammen erzeugt. Die Höchstgeschwindigkeit des Ray beträgt laut Kia 175 km/h.

Extrem sparsam
20-Zoll-Räder mit 195er-Leichtlaufbereifung sollen beim Spritsparen helfen. In einem Generator wird Energie zwischengespeichert. Als Hauptspeicher dient eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie, die per Steckdose aufgeladen wird. Kia nennt aber noch keine Daten zur Ladedauer. Im rein elektrischen Betrieb soll die Reichweite des Ray über 80 Kilometer betragen, die Gesamtreichweite liegt bei rund 1.200 Kilometer. Den Durchschnittsverbrauch im Plug-in-Modus gibt Kia mit 1,16 Liter auf 100 Kilometer an.

Kia zeigt den Ray