Kompakter Japaner vereint sportliche Elemente mit denen eines SUVs

Nissan bringt im Herbst 2010 ein neues kompaktes Crossover-Modell auf den Markt: den Juke. Er soll die Robustheit eines SUVs mit den dynamischen Linien eines Sportwagens kombinieren. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird der Juke auf dem Genfer Auto-Salon (4. bis 14. März 2010).

Unten robust, oben dynamisch
Der Juke ist 4,14 Meter lang, 1,77 Meter breit und 1,57 Meter hoch. Von außen ist das Fahrzeug durch runde Formen gekennzeichnet. Unter den markant gezeichneten Kotflügeln finden große Räder Platz. Eine erhöhte Bodenfreiheit und das robuste Erscheinungsbild des Unterbaus betonen den SUV-artigen Auftritt. Gegensätzlich dazu ist die obere Karosseriehälfte gestaltet: Eine hohe Gürtellinie, die wie beim Visier eines Rennsporthelms zugespitzte Seitenfenster-Grafik und die abfallende Dachlinie vermitteln Sportlichkeit. Die im hinteren Türrahmen versteckt angebrachten Türgriffe lassen den Juke von weitem wie ein zweitüriges Coupé wirken.

Mittelkonsole in Form eines Motorradtanks
Auch im Innenraum dominieren runde, weiche Linien. Das auf den Fahrer zugeschnittene Cockpit wird von einer hochglänzenden, farbigen Mittelkonsole dominiert, deren Form an einen Motorradtank erinnert. Eine große Heckklappe und ein flexibel nutzbarer Gepäckraum mit teils versteckten Ablagemöglichkeiten sorgen für eine hohe Praktikabilität im Alltag, verspricht Nissan.

Weiterentwickelter Allradantrieb
Der für den Juke erhältliche Allradantrieb stellt eine Weiterentwicklung des elektronisch gesteuerten All-Mode-4x4i-Systems dar. Anstatt das Antriebsmoment nur variabel von vorn nach hinten zu verteilen, regelt das neue System dies zusätzlich auch zwischen den beiden Hinterrädern. Ziel ist es, dem äußeren Hinterrad zusätzlich bis zu 50 Prozent des Drehmoments zuzuführen, um bei strammer Kurvenfahrt ein Untersteuern zu verhindern.

Drei Motorisierungen
Zum Marktstart wird der Juke mit einem Diesel und zwei 1,6-Liter-Benzinern angeboten. Alle Aggregate erfüllen die Euro-5-Norm. Spitzentriebwerk ist ein neuer Ottomotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Er leistet 190 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter. Der zweite Benziner verfügt über 117 PS und zwecks einer feineren Zerstäubung des Kraftstoffs über zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Der 1,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung ist 110 PS stark und bringt es auf ein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter. Der Selbstzünder wird ausschließlich mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, während die Benziner auch mit einer Automatik zu haben sind.

Hochwertige Ausstattung
Zu den Ausstattungsmerkmalen des Juke zählen unter anderem eine Klimaautomatik, Ledersitze und eine Rückfahrkamera. Außerdem kommt das so genannte ,Dynamic Control System" zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein zentral in der Mittelkonsole untergebrachtes Informations-Terminal. Über zwei Tasten kann der Fahrer sowohl fahrdynamische Parameter als auch die Betriebsmodi der Klimaanlage verändern.

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