Das Fließheckmodell bleibt den USA vorbehalten

Ob SUV, SAV oder PAS: Die automobilen Nischen und die dazugehörigen Abkürzungen nehmen immer stärker zu. Honda eröffnet nun in den USA eine ganz neue Klasse: das Crossover Utility Vehicle, kurz CUV.

Sportback lässt grüßen
Mittel zum Zweck ist der neue Accord Crosstour. Er basiert auf der Limousine, die neben einem Coupé in den Vereinigten Staaten angeboten wird. Allerdings haben die US-Accord-Familie mit der gleichnamigen europäischen Verwandtschaft wenig zu tun. Umso erstaunlicher ist, dass der wuchtig wirkende Crosstour mit seinen vier Türen und dem Fließheck mitsamt Heckklappe an Vorbilder wie den Audi A5 Sportback oder den BMW 5er GT erinnert. Dennoch ist die Zielrichtung eine andere: Kein viertüriges Coupé soll der Honda sein, sondern eine Alternative zum klassischen SUV.

Nicht für Europa
In der Pressemitteilung versucht der Vizepräsident von Honda USA, Erik Berkman, das neue Modell zu erklären. Der Crosstour verbinde SUV-Tugenden wie eine hohe Sitzposition und Komfort und verlässt gleichzeitig das klassische SUV-Image, so Berkman. Im Herbst 2009 beginnt der Verkauf des Accord Crosstour in den USA, ein Export nach Europa ist derzeit nicht geplant. Motorenseitig dürften kräftige Sechszylinder-Benziner zum Einsatz kommen.

Bildergalerie: Honda Accord Crosstour