Höher gelegtes Coupé kann rein elektrisch fahren

Im Februar 2009 kündigte Citroën erstmals eine neue Modellreihe mit altem Namen an, die DS-Linie. Sie soll Kunden begeistern, die "das Besondere suchen". Ein Jahr danach, während der DS3 zu den Händlern kommt, kündigt der französische Automobilhersteller mit der Konzeptstudie "DS High Rider" den nächsten Schritt an, eigentlich hatten wir bereits mit der Enthüllung des DS4 gerechnet. Bei der Studie handelt es sich um einen kompakten Zweitürer mit Diesel-Vollhybrid-Antrieb.

In luftiger Höhe geborgen
Im Gegensatz zu anderen viersitzigen Coupés duckt der High Rider sich aber nicht, sondern zeigt Höhe. Besondere Merkmale des Hoch-Coupés sind eine weit ins Dach reichende Windschutzscheibe, eine "den Insassen auf den Leib geschneiderte Innenraumgestaltung, die den Seitenhalt und die Geborgenheit der Passagiere betont" (Original-Citroën-Pressetext) und ein Fahrwerk, das "besten Federungskomfort" bieten soll.

Objekt der Begierde?
Der Pressetext von Citroën zeichnet das Fahrzeug mit vielen blumigen, aber recht hohlen Worten, von denen wir einige unseren Lesern auf keinen Fall vorenthalten wollen: "Der DS High Rider ist ein Objekt der Begierde, eine Auto-Schönheit, die der Harmonie der Formen den Vorzug gibt, mit sinnlichen Wölbungen, die aber aus jedem Blickwinkel geschmackvoll und nicht übertrieben wirken."

Etwas länger als ein VW Golf
Nun ja, ein paar Fakten finden sich schon: Das Fahrzeug hat eine leicht erhöhte Bodenfreiheit und steht auf 19-Zoll-Felgen aus diamantgeschliffenem Leichtmetall. Die Lackierung trägt den Namen "Golden Gloss", die Fenster sind mit "Rauchchrom" eingerahmt. Die Fahrzeuglänge beträgt 4,26 Meter, die Breite 1,82 Meter und die Höhe 1,48 Meter. Das textilbezogene Dach lässt den Franzosen wie ein Cabrio wirken.

Rein elektrisches Fahren möglich
Zum Diesel-Vollhybridantrieb des High Rider gibt Citroën noch keine Details bekannt, allenfalls, dass er aus einem HDi-Dieselmotor mit Partikelfilter besteht, der die Vorderräder antreibt und einem Elektromotor an der Hinterachse, sodass der Wagen über einen Allradantrieb verfügt und auch im rein elektrischen ZEV-Modus (Zero Emission Vehicule) bewegt werden kann. Wer Handfestes wissen will, muss bis zum Auto-Salon in Genf warten, der am 4. März 2010 seine Tore für die Öffentlichkeit öffnet.

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