Neueste Version des flachen Porsche Cayenne steht auf der Automesse

Die Schweizer Tochter der Tuningfirma Mansory präsentiert auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009) die jüngste Evolutionsstufe ihres Chopster auf Basis des Porsche Cayenne Turbo S. Bereits 2005 gab es auf dem Genfer Auto-Salon einen leckeren Porsche-Aufschnitt: Rinspeed präsentierte damals einen Chopster auf Basis des Cayenne. Aus der Porsche-Veredelungssparte der Rinspeed AG ging die Mansory Switzerland AG hervor, eine Tochter der deutschen Mansory GmbH. Die Schweizer Mansorys zeigten im März 2009 in Genf einen Chopster auf Grundlage des Porsche Cayenne Turbo S.

Karbon als Grundlage
Der Chopster wurde optimiert, aber das Prinzip bleibt: Ob Front- oder Heckschürze, Türen, Motorhaube oder die breiten Kotflügel: Alle Komponenten werden aus Karbon geformt und unter starkem Druck sowie hohen Temperaturen im Autoklav ausgehärtet. Das soll für ein niedriges Fahrzeuggewicht sorgen, was wiederum die Fahrwerte verbessert und den Verbrauch senkt. Große Lufteinlässe an der markanten Front sorgen für eine optimale Anströmung des Antriebs mit Frischluft. Die im Motorraum entstehende Hitze kann jetzt durch die in Aluminium gefassten Abluftkanäle auf der Motorhaube entweichen. Vier LED-Zusatzscheinwerfer unterstreichen den sportlich-dynamischen Look.

V8 mit 710 PS
Neben der Karosserie erhält auch das aufgeladene Serienaggregat des Porsche Cayenne eine Überarbeitung: Mansory ersetzt die werksseitig verbauten Turbolader durch größere Exemplare. Ein angepasstes Motormanagement und eine verbesserte Versorgung mit Kühlluft führen zu beachtlicher Mehrleistung. Der modifizierte V8 mobilisiert dadurch 710 PS sowie ein maximales Drehmoment von 900 Nm und erreicht eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h. Eine Sportauspuffanlage mit optimiertem Abgasstrom ergänzt das Mansory-Motorenupgrade. Die Eigenentwicklung besteht aus einem Fächerkrümmer und einem Vier-Rohr-Endtopf. Dort reguliert eine Klappensteuerung den Sound und erzeugt wahlweise einen sonoren oder einen kräftigen Klang.

Sportmodul für die Luftfederung
Geschmiedete 23-Zöller im Turbinendesign und 315er-Reifen passen gut unter die um 80 Millimeter verbreiterten Kotflügel. Durch das Mansory-Sportmodul zur Steuerung der Luftfederung werden die XXL-Räder zusätzlich in Szene gesetzt. Auf Wunsch senkt es den Fahrzeugschwerpunkt des SUV um 45 Millimeter ab.

Interieurgestaltung überarbeitet
In der jüngsten Evolutionsstufe des Chopster wurde der Innenraum nochmals überarbeitet. Das Leder des Interieurs sei besonders weich, so Mansory. Highlight des neu gestalteten Innenraums ist die vom Fond bis zum vorderen Armaturenbrett durchgängige Mittelkonsole. Vier einzelne Sportsitze mit Sichtkarbon-Rückenschalen bieten den Passagieren Platz. Zum Entertainment-System gehören zwei Monitore in der Mittelkonsole sowie ein DVD-Player und ein Laptop mit Internetverbindung. Das neu gestaltete Airbag-Sportlenkrad, die aus Aluminium gefertigte Pedalerie sowie die Echtkarbon-Applikationen ergänzen den Innenraum. Auch der Preis ist exklusiv: Der Chopster kostet 395.000 Euro.

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