Sechsstufige DCS optional im 156 PS starken Diesel erhältlich

Wegen der 007-Endung der Jahreszahlen kann man es sich gut merken: Der Peugeot 4007 kam 2007 auf den Markt. Das SUV ist baugleich mit dem Citroën C-Crosser und dem Mitsubishi Outlander. Bisher gab es den 4007 mit einem 156-PS-Diesel und einem 170-PS-Benziner, wobei Letzterer auch mit CVT-Automatik verfügbar war. Nun entfällt der Benziner ersatzlos. Den 2,2-Liter-Diesel gibt es jetzt aber außer mit der serienmäßigen Sechsgang-Schaltung auch mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe. Bei Peugeot hat das Getriebe den Namen Dual Clutch System und wird mit DCS abgekürzt. Der 4007 ist das erste Peugeot-Modell mit einem derartigen Getriebe.

Zwei Nasskupplungen und Schaltwippen
Wie bei Doppelkupplungsgetrieben üblich, ahnt eine elektronische Steuerung voraus, welcher Gang als Nächstes gewünscht werden könnte und legt ihn ein. So werden besonders schnelle Gangwechsel ermöglicht. Das nun eingeführte DCS-System arbeitet mit zwei Nasskupplungen. Diese Bauweise erlaubt die Zusammenarbeit des Getriebes mit dem 380 Newtonmeter starken Diesel – Trockenkupplungen werden bei hohen Drehmomenten leicht zu heiß.

Kaum höherer Verbrauch, aber langsamerer Sprint
Der Fahrer kann über Schaltwippen manuell in die Gangwahl eingreifen. An der Tankstelle wird er kaum einen Unterschied zur Version mit Schaltgetriebe feststellen: Der Spritverbrauch der DCS-Version liegt laut Peugeot nur 0,1 Liter höher als bei der Version mit Sechsgang-Schaltung. Je nach Ausstattung sind das 7,3 oder 7,4 Liter auf 100 Kilometer. Gravierender ist der Unterschied beim Tempo-100-Sprint: Der dauert mit DCS gleich 1,2 Sekunden länger, nämlich 11,1 statt 9,2 Sekunden.

Auslieferung erst ab Dezember 2009
Besichtigt werden kann die neue Version auf der IAA (17. bis 27. September 2009). Der Wagen ist in den Ausstattungen Sport und Platinum bereits seit 1. Juli 2009 bestellbar. Aufgrund eines Lieferengpasses beginnt die Auslieferung jedoch erst im Dezember. Der Aufpreis für die Doppelkupplungsversion beträgt 1.500 Euro.

Bildergalerie: Erste PSA-Doppelkupplung