Zwerg Rase: Abarth 695 Tributo Ferrari mit 180 PS

Mit starken Modellen reist Abarth, die Sport-Marke im Fiat-Konzern zu IAA (17. bis 27. September) nach Frankfurt. Im Mittelpunkt steht die Weltpremiere des Abarth 695 Tributo Ferrari, eines gemeinsam mit Ferrari entwickelten, streng limitierten Sondermodells des Abarth 500. Das auf dem Abarth 500 basierende Fahrzeug wird von einem 1.4-Liter-T-Jet-Vierzylinder angetrieben, der 180 PS leistet.

Halbautomatisches Getriebe
Das Turbo-Triebwerk ist mit einem halbautomatischen Getriebe kombiniert, das – wie in der Formel 1 oder den Ferrari Sportwagen – mittels Schaltwippen am Lenkrad betätigt wird. Die gestiegene Motorleistung und die aufgrund des MTA-Getriebes (Manual Automated Transmission) verkürzten Schaltzeiten drücken den Wert für die Beschleunigung von null auf 100 km/h unter sieben Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h.

Fahrwerk und Bremsen modifiziert
Fahrwerk und Bremsanlage des Abarth 695 Tributo Ferrari sind der gestiegenen Leistung angepasst. An der Vorderachse kommen Vierkolben-Bremssättel und innenbelüftete Scheiben von Brembo zum Einsatz. Mit dem FSD-Konzept (Frequency Selectice Damping) ausgerüstete Koni-Stoßdämpfer kümmern sich um eine gute Straßenlage bei forciertem Tempo. Die 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen im Ferrari Design tragen Hochleistungsreifen in der Dimension 205/40 ZR17. Ein Technik-Highlight ist die Auspuffanlage "Record Monza" aus dem Accessoires-Programm von Abarth, die dank der Dual-Mode-Auslegung ab 3.000 Touren den Motorsound eindrucksvoll zur Geltung bringen soll.

In ,Rosso Scuderia" lackiert
Der Abarth 695 Tributo Ferrari ist in der Karosseriefarbe Rosso Scuderia lackiert. Zur Serienausstattung gehören außerdem Bi-Xenon-Scheinwerfer aus Kohlefaser gefertigte Gehäuse der Außenspiegel und in Grigio Corsa gehaltene Karosseriedetails, wie Lufteinlässe an den hinteren Kotflügeln. Ebenfalls Serienstandard sind die mit schwarzem Leder bezogenen Sportsitze "Abarth Corsa by Sabelt". Auch das Lenkrad ist mit schwarzem Leder überzogen. Das Armaturenbrett ist mit klassischen Instrumenten von Jaeger bestückt.

Abarth 500 Assetto Corse
Der Namensteil Assetto Corse – auf Deutsch etwa "in Rennabstimmung" – verrät es: Der Abarth 500 Assetto Corse ist ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt. Die im Windkanal perfektionierte Aerodynamik des Abarth 500 Assetto Corse ist mit tief herunter gezogenem Frontspoiler, einem kleinen Flügel an der hinteren Dachkante und speziellen Außenspiegeln auf Rennsportbedürfnisse angepasst. Das im eingebauten Zustand verstellbare Fahrwerk ermöglicht die Anpassung auf unterschiedliche Streckencharakteristiken. Rennreifen, aufgezogen auf geschmiedete Leichtmetallfelgen im Format 7 x 17 Zoll, sollen für eine gute Straßenlage sorgen. Das von Serienausstattung und jeglichen Dämmmaterials befreite Cockpit ist mit allen im Motorsport geforderten Sicherheitskomponenten ausgestattet. Eine eingeschweißte Sicherheitszelle aus Stahl schützt den Piloten ebenso wie Sechspunkt-Gurt und Schalensitz.

Abarth Grande Punto SuperSport
Mit dem Abarth Grande Punto SuperSport rundet Abarth die Baureihe ab. Technische Basis ist der Abarth Grande Punto esseesse. Der 180 PS starke 1.4-Liter-Turbomotor ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h, von null auf 100 km/h beschleunigt der Italiener in 7,5 Sekunden. Auch das Fahrwerk mit Sportfedern, einer Tieferlegung um 15 Millimeter, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und einer Bremsanlage mit gelochten Scheiben an Vorder- und Hinterachse entsprechen dem Tuningpaket esseesse.

Ledersportsitze in Serie
Ein besonderes Kennzeichen des Abarth Grande Punto SuperSport sind die serienmäßigen Ledersportsitze "Abarth Corsa by Sabelt" für Fahrer und Beifahrer. Exklusiv dem Abarth Grande Punto SuperSport vorbehalten ist die Karosseriefarbe Grigio Campo Volo, die an die historischen Rennfahrzeuge der Marke erinnert. Der Abarth Grande Punto SuperSport ist serienmäßig mit dem Multimediasystem Blue&Me TM MAP ausgestattet, mit dem auch bei der Fahrt auf bestimmten, im System gespeicherten Rennstrecken individuelle Daten wie Rundenzeiten und Fahrlinie aufgezeichnet, verschiedenen Piloten zugeordnet und anschließend analysiert werden können.

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