Fiat-Tochter stellt weitere sportliche Modelle vor

Abarth, der Sportableger von Fiat, bringt zwei neue Modelle zum Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010). Zum einen fährt der Abarth Punto Evo mit 165-PS-Motor vor, zum anderen gibt es jetzt auch eine Sportversion des 500C.

Agiler Evo
Der leistungsfähigste Serien-Punto-Evo namens Fiat Punto Evo 1.4 16V Multiair Turbo bringt es auf 135 PS und ein maximales Drehmoment von 206 Newtonmeter. Abarth legt da naturgemäß eine Schippe nach: Im Abarth Punto Evo warten 165 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment auf ihren Einsatz. Ein vergößerter Turbolader ist hauptsächlich verantwortlich für den Leistungszuwachs. So gerüstet, spurtet der Sport-Punto-Evo in 7,9 Sekunden von null auf 100 km/h – 0,6 Sekunden schneller als das Basis-Modell. Dank der Ventilsteuerung ,Multiair", eines Start-Stopp-Systems und Hochschalt-Empfehlungen hält sich der Verbrauch in Grenzen: Im Schnitt genehmigt sich das Euro-5-Triebwerk des Sportlers 6,0 Liter pro 100 Kilometer.

Mit Sport-Einstellungen
Auf dem Mitteltunnel, direkt vor dem Schalthebel, sitzt der Schalter zur Bedienung des Manettinos. Mit diesem System können Motor, Bremsen und Lenkung in einen Sport-Modus versetzt werden. In der Einstellung ,Sport" wird außerdem das TTC (Torque Transfer Control) aktiviert. Diese elektronische Differenzialsperre stellt eine erweiterte Funktion des ESP dar und verbessert über eine optimierte Momentenverteilung an die Antriebsräder das Kurvenverhalten.

Neues Exterieur
Äußerlich muss sich der Punto Evo vor allen Dingen aerodynamische Änderungen gefallen lassen, um zu einem echten Abarth zu werden. Die Frontschürze wird deutlich vergrößert und geht direkt in die Seitenschweller über. Auch die Heckschürze wurde komplett überarbeitet und bietet jetzt seitliche Luftabzüge. Der verlängerte Heckspoiler kommt beim Abarth in Wagenfarbe daher. 17-Zoll-Felgen sind beim sportlichen Punto Evo genauso Serie wie die sieben Airbags. Außerdem spricht Abarth davon, dass die Kabine des Wagens mit Oberflächen versehen wurde, die in optischer Hinsicht Rennstrecken-Asphalt ähneln sollen. Große Instrumente vom Chronografen-Spezialisten Jaeger sollen den Renn-Auftritt abrunden.

Noch mehr Power mit ,esseesse"
Ab Markteinführung steht dem Abarth Punto Evo auch noch eine weitere Leistungssteigerung im Rahmen des ,esseesse"-Pakets zur Verfügung: 180 PS sollten dann auch den Bedarf des leistungshungrigsten Punto-Evo-Fahrers stillen. Der Wagen liegt zudem tiefer und bekommt 18-Zoll-Felgen ab Werk.

Cabrio-Sport: Abarth 500C
Der leistungsfähigste 500C bringt es als Fiat 500C 1.4 16V auf 100 PS und ein maximales Drehmoment von 131 Newtonmeter. Abarth drückt das Triebwerk des kleinen Cabrios auf 140 PS und 206 Newtonmeter. Damit geht's in 8,1 Sekunden von null auf 100 km/h – eine enorme Verbesserung von 2,9 Sekunden gegenüber dem Basismodell. Durchschnittlich werden vom Sport-Cabrio-Triebwerk 6,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer verbrannt. Als Schaltung kommt ein ,Abarth Competizione" genanntes automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz, welches sich auch per Hand bedienen lässt. Beim manuellen Eingreifen helfen Hochschalt-Empfehlungen. Für eine optimierte Kurven-Traktion sorgt, wie auch beim Abarth Punto Evo, das TTC. Das für den Punto Evo verfügbare Leistungssteigerungs-Kit ,esseesse" ist für den 500C in Vorbereitung.

Mit Spoiler
Laut Abarth soll sich die Sportversion des 500C genauso fahren wie ein Fahrzeug mit Blechdach. Zur aerodynamischen Optimierung kommt ein kleiner Spoiler an die Stoffmütze des niedlichen Wagens. Das Verdeck selbst ist in Dunkelgrau oder Schwarz lieferbar. Und aus dem Heck des Abarth 500C guckt ein Doppelendrohr.

Bildergalerie: Abarth in Genf