Sportwagen mit 507 PS starkem BMW-Motor feiert auf der IAA Premiere

Die kleine Manufaktur Wiesmann aus Dülmen baut puristische Sportwagen von Hand und in kleinen Stückzahlen. Neuestes Objekt der Westfalen ist der Roadster MF5, der auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009) Premiere feiert.

Eigenständiges Heck
Ein erstes Bild gewährt nun einen ersten Eindruck von dem Zweisitzer. Demzufolge erhält der Roadster ein im Vergleich zum geschlossenen Bruder ein eigenständiges Heck mit voluminös gezeichneten Seiten. Die Rückleuchten bestehen aus jeweils drei einzelnen Rundelementen. Der Heckspoiler fährt elektrisch aus. Das Stoffverdeck und die Felgen können in Kontrastfarben zur Karosserielackierung gewählt werden.

Aggregat aus dem M5 und M6
Wie bei Wiesmann gewohnt, treibt ein BMW-Aggregat den offenen MF5 an. Der aus dem M5 und M6 bekannte Fünfliter-V10 leistet 507 PS und entwickelt ein Drehmoment von 520 Newtonmeter. Kombiniert wird das Triebwerk mit dem ebenfalls aus den beiden M-Modellen bekannten sequenziellen Getriebe mit sieben Schaltstufen.

Wenig Gewicht pro PS
Ein Leistungsgewicht von nur 2,7 Kilogramm pro PS verspricht äußerst dynamische Fahrleistungen: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 310 km/h, den Spurt von null auf 100 bewältigt der Roadster in 3,9 Sekunden. Dass der Wiesmann Roadster MF5 nur einem exklusiven Kundenkreis vorbehalten sein wird, liegt nicht nur am üppigen Grundpreis. Denn neben einem mit 189.500 Euro gefüllten Geldbeutel müssen Interessenten auch das Glück haben, eines der nur 55 mal gebauten Exemplare zu ergattern.

IAA: Stylischer MF5