Sportversion der E-Klasse kommt jetzt auch als Kombi

Bei der Einführung der neuen E-Klasse gibt Mercedes eine hohe Schlagzahl vor: Anfang des Jahres wurde die Limousine präsentiert, seitdem folgten das Coupé, der sportliche E 63 AMG sowie das T-Modell. Auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September 2009) feiert nun auch High-Performance-Variante des Kombis seine Premiere – das E 63 AMG T-Modell.

Kaum langsamer als die Limousine
Herzstück des sportlichen Lademeisters ist der 6,2-Liter-V8 mit 525 PS und 630 Newtonmeter, der auch in der Limousine zum Einsatz kommt. Mit 4,6 Sekunden für den Spurt von null auf Tempo 100 beschleunigt das T-Modell nur eine Zehntelsekunde langsamer als der Viertürer. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellen elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

Bis zu 1.950 Liter Stauraum
Neben dynamischen Fahrwerten wartet das E 63 AMG T-Modell auch mit einem großzügigen Platzangebot auf. So fasst der Gepäckraum zwischen 695 und 1.950 Liter. Zum Serienumfang gehören unter anderem ein Faltladeboden mit zwei Ebenen und Klappbox, eine Laderaumabdeckung, und eine elektrische öffnende Heckklappe.

Weniger Verbrauch bei mehr Leistung
Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Leistung zwar um 11 PS gesteigert, gleichzeitig sank der Verbrauch aber um rund zwölf Prozent und soll nun bei 12,8 Liter Super Plus pro Kilometer liegen. Diese Verbesserung wird unter anderem durch verschiedene Maßnahmen erreicht. So gewinnt der E 63 AMG die Bremsenergie im Schubbetrieb zurück. Auch das Speedshift-MCT-Getriebe hilft beim Sparen. MCT steht für Multi Clutch Technology. Es handelt sich dabei nicht um ein automatisiertes Schaltgetriebe, sondern eine weitere Mischform zwischen Automatik und Schaltung. Das Siebengang-Getriebe verzichtet auf den Drehmomentwandler und nutzt stattdessen eine nasse Anfahrkupplung. Das Getriebe ermöglicht laut Mercedes blitzschnelle Mehrfachrückschaltungen und bietet die vier Fahrprogramme C (Controlled Efficiency), S (Sport), S+ (Sport plus) sowie M (Manuell). Dabei spart das C-Programm Sprit durch frühes Hochschalten. Für sportliches Feeling sollen automatisches Zwischengas sowie die Race-Start-Funktion sorgen.

Frontschürze mit großen Kühllufteinlässen
Die Vorderachse mit größerer Spurweite als beim Standardmodell erfordert um 17 Millimeter verbreiterte Kotflügel. Zum AMG-Styling gehört zudem eine Frontschürze mit großen Kühllufteinlässen, seitlichen Luftaustrittsöffnungen und LED-Tagfahrleuchten. Seitenschweller und eine Heckschürze mit schwarzem Einsatz unterstützen den dynamischen Auftritt. Für einen adäquaten Sound sorgt eine Sport-Abgasanlage mit zwei verchromten Doppelendrohren. Dazu gibt es Titangrau lackierte 18-Zoll-Aluräder im Fünfspeichen-Design mit 255er-Reifen vorne und 285er-Pneus hinten. Als Extra sind auch 19-Zoll-Leichtmetallräder im Angebot. Ein Sportfahrwerk mit elektronisch geregelter Dämpfung, eine direktere Lenkung und eine auf Wunsch erhältliche Keramik-Verbundbremsanlage ergänzen die Ausstattung.

Neuer Wählhebel
Das Interieur zeichnet sich unter anderem durch elektrisch verstellbare Sportsitze sowie ein Vierspeichen-Sportlenkrad mit Aluminium-Schaltpaddles. Neu ist der Wählhebel in der Mittelkonsole, den der Fahrer zum Wechsel der Fahrstufen nur kurz antippen muss. Serienmäßig sind auch eine Lederpolsterung sowie Einstiegsleisten mit AMG-Schriftzug und Sportpedale aus gebürstetem Edelstahl. Für Sicherheit sorgen sieben Airbags, crashaktive Kopfstützen, die neue Müdigkeitsdetektion ,Attention Assist" sowie das präventive Insassenschutzsystem Pre-Safe. Die Markteinführung des E 63 AMG T-Modells ist für Februar 2010 vorgesehen.

IAA: E 63 AMG T-Modell