Kompaktmodell mit Batterie dient vorerst zu Testzwecken

Die IAA 2009, welche noch bis zum 27. September in Frankfurt am Main stattfindet, hat es gezeigt: Ein Elektroauto gehört mittlerweile bei fast jedem Autohersteller zum guten Ton. Auch Volvo verschließt sich diesem Trend nicht und stellt den C30 BEV vor.

Elektro-C30 für die Stadt
Das Kürzel BEV steht beim C30-Konzeptfahrzeug für ,Battery Electric Vehicle". Parallel zur bereits beschlossenen Einführung eines Volvo Plug-in-Hybriden im Jahr 2012 erforschen die Schweden auch den reinen Elektroantrieb. Zu diesem Zweck entstehen einige C30-BEV-Prototypen, um auf Herz und Nieren getestet zu werden. Die Wahl für den C30 als Basis fiel aufgrund seiner kompakten Abmessungen und dem relativ niedrigen Gewicht. Lennart Stegland, Direktor der Abteilung für Sonderfahrzeuge, sieht den Einsatzzweck des Elektro-C30 realistisch: Er erwartet die Nutzung ,vorwiegend in Städten und ihrem Umland für den täglichen Weg zur Arbeit", so Stegland. Zu den Fragen, die mit dem C30 BEV geklärt werden sollen, gehört jene nach dem besten Platz für die Lithium-Ionen-Batterien mit einer Größe von 24 Kilowattstunden (kWh). Während der Elektromotor unter der Fronthaube Platz findet, sind die Batterien im Mitteltunnel oder an der Stelle des Benzintanks am sichersten untergebracht.

Reichweite bis zu 150 Kilometer
Die Spitzengeschwindigkeit des C30 BEV beträgt 130 km/h, die Beschleunigung auf Tempo 100 vollzieht sich in 10,5 Sekunden. Die Reichweite beziffert Volvo auf 150 Kilometer. Das Aufladen an der heimischen Steckdose dauert rund acht Stunden. Bereits im Jahr 2007 wurde die Studie C30 ReCharge auf der IAA gezeigt, damals steckte Plug-in-Hybridtechnik unter der C30-Karosserie. In diesem Antrieb sieht Volvo das meiste Potenzial hinsichtlich der Kombination aus Reichweite und Umweltfreundlichkeit.

Sauberer Schwede