Der ,Ultimate High Voltage" verfügt über Tesla-Technik

Die Kontraste auf dem IAA-Stand von Brabus könnten nicht krasser sein: Dort eine Monster-E-Klasse mit 370 km/h Spitze, hier ein umweltfreundlicher Elektro-Smart. Doch auch der City-Flitzer hat es in sich: Die Bottroper haben den kleinen Stromer veredelt und nennen das Ergebnis ,Ultimate High Voltage".

Elektroantrieb von Tesla
Der auf Basis des Smart Fortwo entwickelte ,Ultimate High Voltage" weist unter dem Blech einen leistungsfähigen Elektroantrieb der mit Daimler eng verbundenen US-Firma Tesla auf. Mit 61 Kilowatt respektive 83 PS steht ab dem Start ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmeter zur Verfügung. Der mattgelbe Zweisitzer mit weißem Ledercockpit sprintet in 3,7 Sekunden auf 60 km/h, nach 9,8 Sekunden ist Tempo 100 erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 130 km/h begrenzt. Durch einen unter dem Wagenboden installierten Lithium-Ionen-Batterieblock soll eine Reichweite von 100 Kilometer möglich sein. Über eine spätere Kleinserienfertigung des ,Ultimate High Voltage" in limitierter Auflage ist noch nicht entschieden.

Auffällige Optik
Für den standesgemäßen Sound sorgt im Elektro-Smart ein von Brabus entwickelter Soundgenerator. Damit kann der Fahrer zwischen dem Motorklang eines amerikanischen V8, reinrassigem Rennwagensound oder ,spacigen Sphärentönen" wählen. Das Geräusch wird durch die Bewegungen des Gaspedals reguliert. Passend dazu kommt der City-Flitzer im auffälligen Gewand daher: Unter den Kotflügelverbreiterungen befinden sich 18-Zoll-Räder mit 205er-Bereifung vorne und 235er-Gummis hinten. Um einen extravaganten Look zu erreichen, weisen die Räder transparente Plexiglasabdeckungen auf. Hinzu kommen ein Frontspoiler und Seitenschweller. Zur Verbesserung der Fahrdynamik ist ein höhenverstellbares Gewindesportfahrwerk an Bord. Der Innenraum fällt durch eine weiße Volllederausstattung mit gelben Nähten auf.

IAA: E-Smart von Brabus