599-Hybrid und California mit Start-Stopp-Automatik

Die Zeiten ändern sich, selbst für solch hochoktanige Autobauer wie Ferrari. Die Sportwagen mit dem springenden Pferd haben mit verschärften Auflagen im Bereich CO2 zu kämpfen, speziell der innerstädtische Verbrauch lässt zu wünschen übrig.

Hybrid-599 als Versuchsträger
Einen Lösungsansatz zeigt Ferrari nun auf dem Genfer Salon 2010: das HY-KERS ,vettura laboratorio" auf Basis des 599 GTB Fiorano. Das Kürzel KERS dürften speziell Formel-1-Fans kennen. Beim Bremsen speichern Rennwagen mit KERS die dabei entstehende Energie, der Fahrer kann diese Zusatz-Power kurzfristig zum ,Boosten" verwenden. Im Fall des Hybrid-599 kommt ein platzsparender Hybrid-Antriebsstrang inklusive flacher Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Der rund 40 Kilogramm schwere Elektromotor leistet über 100 PS und ist an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen gekoppelt. Bei Bremsvorgängen werden die entstehende Energie in die Batterien eingespeist. Ob der Öko-Ferrari rein elektrisch fahren kann, ist offen. Die CO2-Emissionen sollen sich jedenfalls um rund 35 Prozent verringern.

California mit Start-Stopp
Um sechs Prozent reduzieren sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt der Verbrauch und die CO2-Emissionen beim Ferrari California, sofern die neue Start-Stopp-Automatik gewählt wird. Den CO2-Ausstoß beziffern die Italiener auf 280 Gramm pro Kilometer, bislang sind es 299 Gramm.

Ferrari wird grün