Werkstättentest 2009 nimmt insgesamt 75 Vertragshändler unter die Lupe

Wie in jedem Jahr hat der Automobilclub ADAC auch 2009 insgesamt 75 Vertragswerkstätten der 15 populärsten Automarken unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist zwiespältig: Zwar schnitten rund zwei Drittel der Betriebe mit ,sehr gut" ab, schlechter sah es aber bei 27 Prozent der Werkstätten aus. Hier wurden nicht alle Fehler gefunden.

Sieg für den Stern
Die Bestmarke markiert Mercedes: Alle fünf getesteten Werkstätten schnitten mit der Topnote ab, sowohl bei der der Behebung der Mängel, als auch beim Service. Drei Betriebe schnitten ,ausreichend" oder ,mangelhaft" ab. Enttäuschend war laut ADAC das Ergebnis einer Toyota-Werkstatt, die vier von fünf Fehlern nicht entdeckte und auch noch ein unnötiges Zusatzmittel berechnete.

Immer auf die Rechnung sehen!
Der Hauptkritikpunkt des ADAC betrifft die Rechnung. Die von den Herstellern klar vorgeschriebenen Arbeiten wurden nicht immer rundum erledigt, wohl aber komplett berechnet. Hinzu kommen Rechnungen, die nicht verständlich sind. Der Club rät daher dem Autofahrer, den Wagen zusammen mit dem Serviceberater oder Meister gemeinsam anzuschauen und den Reparaturauftrag schriftlich zu erteilen. Stehen beim Bezahlen unverständliche Posten auf dem Papier, sollte man unbedingt nachfragen und sich alles erklären lassen. Zudem kann man auch um die offiziellen Wartungsvorschriften bitten und selbst alle Punkte nachprüfen. Wichtig ist, das keine ungefragten Zusatzarbeiten ohne eindeutige Notwendigkeit und ohne Rücksprache mit dem Kunden durchgeführt werden.