Neuer Sportwagen debütiert auf dem Genfer Salon 2010

Man mag es kaum glauben, aber die Entwicklung der aktuellen CC-Modelle des schwedischen Sportwagenherstellers Koenigsegg begann bereits vor 15 Jahren. Zum Jubiläum hat das Unternehmen agiert, auf schwedisch ,Agera": So heißt das neueste Modell der Marke. Es wird künftig parallel zur bekannten CC-Reihe gebaut.

Feinschliff im Detail
Gleichzeitig ist Agera auch die Kurzform für das griechische Wort ,Agateros", auf deutsch alterslos. Und so stellt der Agera eine optische und technische Weiterentwicklung der bekannten Modelle dar. Das Hauptaugenmerk lag laut Firmenchef Christian von Koenigsegg auf den Bereichen Kurvengeschwindigkeit, Bremsen und Maximierung des Fahrspaßes. Abgesehen von der Breite, die mit gut zwei Meter dem Vorgänger entspricht, legt der Agera in der Länge auf 4,29 Meter zu, die Höhe beträgt 1,12 Meter. Das lediglich 72 Kilogramm schwere Chassis besteht aus Kohlefaser und Aluminium, insgesamt bringt der Agera knapp 1,3 Tonnen auf die Waage. Im Innenraum fällt ein neues, zentrales Bedienungselement auf, das über eine neue Durchlichttechnik verfügt. Im Cockpit kann der Fahrer zwischen Anzeigen wie einer Stoppuhr für Rundenzeiten oder für die Beschleunigungskraft informieren. Im Agera werden die Insassen übrigens mit bis zu 1,6 G in die Sitze gepresst.

Exorbitante Fahrleistungen
Wie bei Koenigsegg üblich, setzt auch der Agera auf gewaltigen Vortrieb. Dafür verantwortlich ist 4,7-Liter-V8, der dank doppelter Turboaufladung 910 PS bereitstellt. In einem Drehzahlbereich zwischen 2.860 und 6.170 Umdrehungen pro Minute liegen unfassbare 1.000 Newtonmeter Drehmoment an, maximal sind 1.100 Newtonmeter möglich. Derart gerüstet, stürmt der Agera in nur 3,1 Sekunden vom null auf 100 km/h, nach 8,9 Sekunden fällt die 200-km/h-Marke. Für den Sprint auf 200 Sachen und das Bremsen bis zum Stillstand veranschlagt Koenigsegg 13,7 Sekunden. Der Bremsweg aus 100 km/h wird mit 30,5 Meter beziffert. Das Leistungsgewicht des Agera beträgt 1,42 Kilogramm pro PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Herstellerprognose bei über 390 km/h. Ende 2010 soll die Produktion des flotten Flitzers starten, preislich dürften Sphären im Bereich von einer Million Euro erreicht werden.

Der Super-Schwede