Erster Händler der Nobelmarke eröffnet in Hamburg

Eine neue Marke betritt den deutschen Markt: Zur anstehenden Eröffnung des ersten Infiniti-Zentrums in Hamburg gibt Nissans Nobelableger die Preise seiner Modelle bekannt. Das Angebot von Infiniti umfasst fünf Baureihen sowie insgesamt 13 Modell- und Ausstattungsvarianten. Alle Fahrzeuge weisen eine umfangreiche Serienausstattung auf, zu der unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht und ein Audiosystem gehören.

G37 Limousine als Einstiegsmodell
Preiswertester Infiniti ist die G37 Limousine. Der heckgetriebene Viertürer ist ausschließlich mit einem 320 PS starken V6-Benziner erhältlich, der 360 Newtonmeter auf die Kurbelwelle stemmt. Die Kraftübertragung übernimmt serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist eine Siebengang-Automatik erhältlich. Ebenfalls aufpreispflichtig ist ein Allradantrieb oder die Vierradlenkung 4WAS. Letztere ist im Topmodell G37 S serienmäßig. Der G37 kostet 39.900 Euro, der G37 GT 41.560 Euro, für den G37 S ruft Infiniti 44.000 Euro auf.

G37 auch als Coupé und Cabrio erhältlich
Auf der technischen Basis des G37 bietet Infiniti zwei zusätzliche Varianten an. Sowohl das Coupé als auch das Cabrio bieten Platz für vier Personen. Motor und die Getriebe sind mit dem G37 identisch. Einziger Unterschied ist, dass es für die Zweitürer keinen Allradantrieb gibt. Das Coupé startet bei 41.950 Euro, die GT-Ausführung kostet 43.610 Euro und die betont sportliche S-Version 46.050 Euro. Das G37 Cabrio bietet serienmäßig Ledersitze, eine auf die Position des Stahlklappdachs reagierende Zweizonen-Klimaautomatik und eine Rückfahrkamera. Für das Basismodell namens GT werden 50.800 Euro fällig, das besser ausgestattete ,Premium"-Modell steht mit 54.480 Euro in der Liste.

EX37: Starker Gelände-Bulle
Auch im Segment der SUVs ist Infiniti aktiv: Der EX37 tritt gegen Mercedes GLK und BMW X3 an. Unter seiner Haube arbeitet der aus dem G37 bekannte 320-PS-Benziner. Allerdings wird er beim EX ausschließlich in Verbindung mit einer Siebengang-Automatik verbaut. Hinzu kommt ein Allradsystem mit variabler Kraftverteilung. Als optionales Ausstattungs-Highlight ist ein Rundumsicht-Monitorsystem erhältlich, mit dem der Fahrer sein Fahrzeug beim Einparken aus der Vogelperspektive sieht. Die Preise für den EX beginnen bei 47.550 Euro.

FX: Der noble Geländegänger
Das vorläufige Infiniti-Topmodell ist der FX. Den BMW-X5-Konkurrenten gibt es wahlweise mit dem 320 PS starken 3,7-Liter-V6 oder einem Achtzylinder mit fünf Liter Hubraum und 390 PS Leistung. Die Aggregate geben ihre Kraft über ein Siebengang-Automatikgetriebe ab. Erhältlich ist der FX37 ab 55.600 Euro, der FX50 S kostet 71.500 Euro.

Filialen mit besonderem Service
Für den Verkauf in Europa und Deutschland werden Infiniti-Zentren in den wichtigsten Metropolen eröffnet. Die Verkaufshäuser sind im Stil von Designerhotels gestaltet. Als besonderen Service holt Infiniti das Kundenfahrzeug zur Jahresinspektion kostenlos im Umkreis von bis zu 250 Kilometer ab und bringt es wieder zurück. Sofern Infiniti-Fahrer einmal liegenbleiben sollten, assistiert der Hersteller mit Premium-Ersatzwagen, Weiterflug in der Business Class und der Übernachtung in Luxushotels. Interessant: Dieser Service gilt auch dann, wenn der Infiniti-Kunde mit einem Fremdfabrikat unterwegs ist.

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