Studie auf dem Genfer Autosalon zu sehen

Die 1991 gegründete kroatische Firma Dok-Ing beschäftigt sich eigentlich vor allem mit Maschinen zur Entfernung von Landminen. Im ehemaligen Jugoslawien gibt es hier offenbar noch viel zu tun. In unvermintes Gelände wagt sich der Hersteller auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010). Hier zeigt Dok-Ing in der Umwelt-Sonderausstellung "Pavillon Vert" einen elektrisch angetriebenen Kleinstwagen namens XD.

Nur 2,80 Meter Länge, aber Flügeltüren ...
Das nur 2,80 Meter lange Flitzerchen fällt durch Flügeltüren auf. Im Inneren bietet es Platz für drei Erwachsene, wobei der Fahrer vorne in der Mitte sitzt, die anderen beiden Personen nehmen schräg versetzt dahinter Platz. Der Elektroantrieb soll eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,7 Sekunden erlauben. Das ist ein Wert, den im Kleinstwagensektor nur noch Autos wie der 160 PS starke Abarth 500 esseesse unterbieten.

Bis zu 250 Kilometer Reichweite
Zwei Elektromotoren mit je 65 PS treiben das Auto über die Vorderachse an. So stehen 300 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 130 km/h festgesetzt – so ergibt sich laut Hersteller der beste Kompromiss aus guter Reichweite und schnellem Vorankommen. Bei der Batterie haben Käufer die Wahl zwischen günstigen Bleiakkus und modernen Lithiumeisenphosphat-Speichern. Letztere Version ermöglicht nach zwei Stunden Aufladezeit an der Steckdose immerhin 250 Kilometer schaffen. Die Stromkosten gibt Dok-Ing mit etwa einem Euro auf 100 Kilometer an.

Der Baby-Flügeltürer