Swift mit Plug-in-Hybridantrieb und SX4 mit Brennstoffzellen

Der Auftritt von Suzuki auf der diesjährigen Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November 2009) steht im Zeichen alternativer Antriebe. So präsentiert der japanische Kleinwagenspezialist den kompakten Stadtflitzer Swift als Studie mit Plug-in-Hybridantrieb. Er kann an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Außerdem kann der Akku auch während der Fahrt durch einen 660-Kubikzentimeter-Benziner wieder aufgefüllt werden. Solche Motoren sind für die japanischen Kleinstautos, die Kei-Cars, typisch. Leistung, Höchstgeschwindigkeit und dergleichen Daten teilt Suzuki noch nicht mit.

SX4 mit Brennstoffzellen
Außerdem zeigt Suzuki den SX4-FCV mit Brennstoffzellentechnik. Letztere stammt von General Motors, Suzuki selbst steuert den 700-bar-Wasserstofftank bei. Zur Speicherung der Energie aus der Bremskraftrückgewinnung wird ein leichter und kompakter Kondensator verwendet, der auch beim Boosten hilft. Weitere Informationen, zum Beispiel zur Reichweite und den Fahrleistungen, dürften zur Messe folgen. Jedenfalls ist das Auto kein reines Showcar, denn Suzuki testet es schon auf japanischen Straßen.

Ein Roller und ein Rollstuhl
Mit einer luftgekühlten Kompakt-Brennstoffzelle arbeitet der Burgman Fuel-Cell Scooter. Wie der SX4 wird auch hier ein 700-bar-Wasserstofftank eingebaut. Laut Hersteller ermöglicht der Roller flottes Fahren bei einer alltagstauglichen Reichweite. Und noch ein Wasserstofffahrzeug ist in Tokio zu sehen: der Rollstuhl namens Mio. Das Behindertenfahrzeug besitzt eine so genannte Direktmethanol-Brennstoffzelle (Direct Methanol Fuel Cell, DMFC). Bei dieser Art wird neben Luftsauerstoff nicht Wasserstoffgas, sondern Methanol verwendet. Letzteres wird in einem kartuschenähnlichen Behälter mitgeführt, der ein einfaches und schnelles Austauschen ermöglicht. Auch dieses Fahrzeug wird bereits erprobt.

Hybride und FCVs