Die C-Klasse wird geliftet, der CL zum S-Klasse Coupé

Sind Sie schon einmal gemopft worden? Keine Angst, das passiert nur Mercedes-Fahrzeugen: Seit Jahrzehnten verwenden die Schwaben das hübsche Wort ,Mopf" für Modellpflege, wenn einzelne Baureihen optisch und technisch aufgefrischt werden. Im Jahr 2010 kommen der CL und die C-Klasse an die Reihe, wie jetzt Erlkönige zeigen.

Rückkehr zum eleganten S
Dezent fallen die Änderungen am CL aus: Die Scheinwerfer erhalten integrierte LED-Blinker, im neu modellierten Frontstoßfänger ist Tagfahrlicht integriert. Die Anzahl der Streben im Kühlergrill wird auf zwei reduziert. Ganz neu sind zudem die eckigen Außenspiegel, wie man sie bereits von der E-Klasse kennt. In der Rückansicht fallen die LED-Bremsleuchten und der geänderte Stoßfänger auf. Motorenseitig dürfte es ab Mitte 2010 kaum Umwälzungen geben, lediglich der 400 Hybrid könnte als neue Variante ins Programm rücken. Parallel zur Überarbeitung bekommt der CL einen neuen Namen und wird zum S Coupé. Das weckt einerseits nostalgische Gefühle, andererseits wird das Namenswirrwarr aus CL, CLS und CLC entflochten. Sehr wahrscheinlich kommen zukünftig noch neue CL-Namen dazu, so etwa CLT für einen Sportkombi auf CLS-Basis.

Mehr Vitamin C
Für den Herbst 2010 wird die C-Klasse ,gemopft". Äußerlich fällt die Modellpflege kaum auf, schließlich war es immer Usus, dass die Besitzer der bisherigen Version nicht das Gefühl bekommen sollten, plötzlich ein altes Auto zu fahren. Am auffälligsten sind die Modifikationen am Frontstoßfänger, hinzu kommen die E-Klasse-Außenspiegel und LED-Blinker. Auch der Innenraum wird mehr in Richtung E-Klasse gestaltet, unter anderem wird der Navi-Bildschirm künftig fest eingebaut. Unter das Blech wandern die Assistenzsysteme des großen Bruders, motorenseitig werden die Vierzylinder-Benzindirekteinspritzer auf Wunsch mit einer Siebengang-Automatik kombiniert. Mit diesen Maßnahmen soll die C-Klasse bis zum Erscheinen des Nachfolgers Ende 2012 fit bleiben.

Mercedes liftet C und CL