Umfrage von J.D. Power mit überraschendem Ergebnis

Gewissermaßen die US-Version der Stiftung Warentest ist J.D. Power and Associates. Die amerikanischen Marktforscher befassen sich neben Handytarifen und Versicherungsraten auch mit Autos, speziell deren Zuverlässigkeit. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse wurden jetzt in der ,2010 U.S. Vehicle Dependability Study", kurz VDS, veröffentlicht.

Porsche auf Platz eins
Grundlage der Studie sind die Antworten von über 52.000 Erstbesitzern mit Fahrzeugen des Modelljahrs 2007. Untersucht wurden 25 Automarken und 198 mögliche Fehlerquellen an der gesamten Karosserie. Darauf basierend wird zunächst ein Mittelwert errechnet. Er liegt aktuell bei 155 Problemen pro 100 Autos, 2009 waren es noch 167. Die niedrigste Quote mit 110 hat Porsche, auf den vorderen Plätzen folgen Lincoln, Buick, Lexus und Mercury. Schlusslichter sind VW, Suzuki und Land Rover.

US-Marken überraschend weit vorne
In den einzelnen Fahrzeugklassen liegt Toyota trotz der aktuellen Probleme mit vier Siegen an erster Stelle, Honda gewinnt dreimal, Lincoln zweimal. Je ein Sieg gelang den Marken Audi, BMW, Buick, Cadillac, Chevrolet, Ford, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz und Mercury. Eine echte Überraschung ist, dass sieben der zehn Modelle mit der höchsten Zuverlässigkeitsquote aus den USA kommen, absoluter Spitzenreiter ist der Cadillac DTS mit 76 Problemfällen auf 100 Autos. J.D. Power kommt daher zu dem Schluss, dass die Marken Cadillac, Ford, Hyundai, Lincoln und Mercury in den USA besser als ihr Ruf seien.

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