Auf der Tokyo Motor Show geht es für Toyota um Emotionen

Verbrenner-Sport, Hybrid und Strom – dies sind die Themen, mit denen sich Toyota auf der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November 2009) befasst. Anscheinend hat man sich in Japan entschlossen, auch wieder mal ein paar sportliche Emotionen zu generieren.

Celica-Nachfolger
Mit der Sportwagen-Studie FT-86 bringt Toyota einen möglichen Nachfolger des 2005 eingestellten Celica zur Messe. Der heckgetriebene Viersitzer ist als klassischer Sportwagen konzipiert. Ein 2,0-Liter-Boxermotor sorgt für den Vortrieb des 1,26 Meter flachen Wagens. Das Fahrzeug ist 4,16 Meter lang und bewegt sich mit einem Radstand von 2,57 Meter. Außerdem bringen die Japaner ihr aktuelles Formel-1-Auto zur Show. Mit dem TF109 kämpfen momentan Timo Glock und Jarno Trulli um Weltmeisterschafts-Punkte.

Elektrofahrzeug FT-EV II
Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird in Tokio das Elektrofahrzeug FT-EV II. Der Wagen ist mit einer Länge von 2,73 Meter noch 26 Zentimeter kürzer als ein iQ, soll aber trotzdem bis zu vier Passagiere aufnehmen. Einen leichten Ein- und Ausstieg auch in engen Parklücken ermöglichen seitliche Schiebetüren. Einer besseren Übersicht willen ist der Wagen vorne mit einer tief heruntergezogenen Heckscheibe verglast. Das Fahrzeug wird konsequent Drive-by-wire gesteuert: Lenkung, Gas und Bremse werden über ein und denselben Joystick bedient. Als Stadtfahrzeug erreicht der FT-EV II eine Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h und kommt 90 Kilometer weit.

Prius Plug-in-Hybrid
Die Studie Prius Plug-in-Hybrid stand schon auf der IAA in Frankfurt am Main 2009. Der Lithium-Ionen-Akku des neuesten Prius kann an der Steckdose nachgeladen werden. Der von Toyota als Übergangs-Fahrzeug zum reinen Elektrozeitalter positionierte Wagen, soll im Strommodus 20 Kilometer weit kommen. Im Schnitt sinken die CO2-Emissionen auf 60 Gramm pro Kilometer. An einer 230-Volt-Steckdose ist die Batterie des Prius Plug-in-Hybrid in 100 Minuten vollständig aufgeladen.

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