Italienisches Design-Institut stellt harmonisch geformten Viersitzer vor

Turin (Italien), 19. März – Seine Größe sieht man dem Sofia nicht unbedingt an: Über fünf Meter lang, mehr als zwei Meter breit und 1,40 Meter flach ist das neue Design-Stück des italienischen Idea-Instituts. Dabei kann sich der Abstand zwischen Vorder- und Hinterachse sehen lassen: Der Radstand liegt bei über drei Meter. Und den Italienern ist eins ganz wichtig: Der Wagen mit seiner Eieruhr-Grundform soll unübertroffen feminin rüberkommen.

Kräftige Schönheit
Der Sofia ist eine viersitzige Studie und das Nachfolge-Modell des vor einem Jahr vorgestellten Era. Laut den Entwicklern ist der Wagen ,all italian", sprich, das Fahrzeug soll italienische Designwerte in Vollendung präsentieren. Der weit öffnende Kühlergrill gibt einen ersten Hinweis auf die möglichen Motorisierungen: Idea favorisiert einen quer eingebauten V8 mit 400 PS. Dieser soll seine Kraft an die Hinterräder weiterleiten, geschaltet wird entweder manuell oder über eine Sechsgang-Automatik.

Auch als Hybrid denkbar
Die Entwickler des Idea-Instituts können sich auch eine Hybrid-Variante des Sofia vorstellen. Dabei soll der Verbrennungs-Motor von einem 74-Kilowatt-Elektromotor (100 PS) unterstützt werden. Die Energie wird in einem Lithium-Polymer-Akku zwischengespeichert und die Antriebskraft wandert beim Hybridfahrzeug an alle vier Räder. Ob die Studie jemals eine Chance auf Verwirklichung hat, ist fraglich. Idea sieht sich als Zulieferer und Ideengeber für die Autoindustrie und stellt selbst keine Fahrzeuge her.

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