Autobauer testet Alltagstauglichkeit von Wasserstoff

Der VW-Konzern unterstützt die Initiative Clean Energy Partnership (CEP) mit sechs Brennstoffzellenfahrzeugen der neuesten Generation. Ab Ende Oktober 2009 werden zwei Volkswagen Tiguan HyMotion, zwei Caddy Maxi HyMotion und zwei Audi Q5 HFC unter realen Bedingungen im Berliner Stadtverkehr gestestet. Ziel ist es, die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff in Fahrzeugen zu zeigen und Erkenntnisse zur Weiterentwicklung dieser Technologie zu gewinnen.

Bezahlbarer Brennstoffzellenantrieb ab 2020?
Für Volkswagen ist die Brennstoffzelle ist ein wichtiger Bestandteil der Kraftstoff- und Antriebsstrategie. ,Die ersten VW-Modelle mit einem ausreichend langlebigen und bezahlbaren Brennstoffzellenantrieb könnte es aus unserer Sicht um 2020 geben", schätzt VW-Forschungschef Jürgen Leohold. Parallel dazu sei aber der Ausbau einer lückenlosen Wasserstoffinfrastruktur erforderlich.

Bis Ende 2016 den Markt vorbereiten
Die Clean Energy Partnership (CEP) ist ein internationaler Zusammenschluss der Unternehmen BMW, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Daimler, Ford, GM/Opel, Hamburger Hochbahn AG, Linde, ShellHydrogen, StatoilHydro, Total, Vattenfall Europe und Volkswagen. Ziel des auf drei Phasen angelegten Projektes ist die technologische Erschließung des Energieträgers Wasserstoff für den Verkehrsbereich. Die bis Ende 2010 dauernde zweite Phase sieht ein technisches Update der Fahrzeuge und der Infrastruktur sowie die Erprobung der Technik unter Alltagsbedingungen vor. In der dritten Phase steht bis Ende 2016 die Marktvorbereitung der Wasserstofftechnologien für den Verkehrsbereich im Mittelpunkt. Die Energie-Partnerschaft findet im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) statt.

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