ADAC mahnt Autofahrer zur Vorsicht in der morgendlichen Dämmerung

In der Nacht vom 27. auf den 28. März 2010 wird die Uhr auf die Sommerzeit umgestellt. Laut ADAC erhöht sich damit auch das Risiko von Wildunfällen. Autofahrern, die nun eine Stunde früher – und damit noch in der Dämmerung – unterwegs sind, empfiehlt der Automobilclub daher in den folgenden Wochen besonders aufmerksam zu fahren.

Mehr Wildunfälle nach Zeitumstellung
Verkehrsteilnehmer sollten permanent damit rechnen, dass Rehe, Wildschweine oder Hirsche unverhofft die Straßen überqueren, weil sie vom ersten frischen Grün auf den Feldern angezogen werden. Dies gilt auch an Stellen, die nicht mit dem Warnschild ,Wildwechsel" gekennzeichnet sind. Der ADAC hat ermittelt, dass die Zahl der Wildunfälle in den ersten Wochen nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit um mehr als 20 Prozent ansteigt.

Bei Unfall immer Polizei verständigen
Sollte es zu einem Unfall mit Wild kommen, muss zunächst die Polizei verständigt werden. Diese informiert anschließend den Jagdpächter, der im Zweifelsfall das verletze Tier von seinen Schmerzen befreit. Dem Autofahrer selbst ist unbedingt abzuraten, angefahrene Tiere zu berühren, da eine erhebliche Verletzungsgefahr besteht.