606 PS aus dem Kompressor-V8 und sportliche Accessoires für den Frischlüfter

Motortuning durch mechanische Aufladung heißt das Rezept von Novitec Rosso, das den Ferrari California noch stärker und noch sportlicher macht. Der Tuner rüstet den Achtzylinder-Vierventiler des California mit einem mechanischen Lader auf, der von der Kurbelwelle über einen Keilrippenriemen angetrieben wird. Der maximale Ladedruck ist auf 0,4 bar limitiert. Das System umfasst außerdem einen wassergekühlten Ladeluftkühler, einen speziellen Ansaugtrakt und größere Einspritzdüsen. Auf der Auslassseite kommt eine Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Sportkatalysatoren zum Einsatz.

Stolzes Drehmoment von 603 Newtonmeter
Der Kompressorumbau steigert die Leistung des offenen GT von serienmäßigen 460 auf 606 PS bei 7.900 Touren. Parallel wächst das maximale Drehmoment von 485 auf 603 Newtonmeter bei 5.500 Touren an. Die Fahrleistungen sprechen für sich: Aus dem Stand vergehen weniger als 3,8 Sekunden bis zur 100-km/h-Marke. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 325 km/h.

Sportlicher Designeranzug
Neben Mehrleistung bietet der Tuner auch exklusive Veredelung für Karosserie, Fahrwerk und Cockpit an. Die Karosserie wird mit einem sportlich-eleganten Designeranzug aufgewertet, der wahlweise auch in einer Sicht-Karbon Version erhältlich ist. Die im Windkanal gereifte Formgebung des Frontspoilers verleiht dem Frontmotor-Sportwagen nicht nur ein noch dynamischeres Profil: Der Spoiler reduziert den Auftrieb an der Vorderachse.

Schwarze Seitenblinker
Neue Schwellerflügel setzen zusammen mit den schwarzen Blinkern neue Akzente an den Seiten des Zweitürers. Das Aerodynamikkonzept wird durch die Kombination aus Heckdiffusor und Heckspoilerlippe abgerundet, die den Auftrieb an der Hinterachse weiter minimiert. Eine Karbon-Heckblende komplettiert den optischen Auftritt.

22-Zöller hinten, 21-Zöller vorn
Ein Plus an Fahrdynamik sollen die dreiteiligen Räder bieten. Pirelli steuert speziell auf dieses Auto maßgeschneiderte Hochleistungsreifen bei. Auf der Vorderachse wird die Dimension 255/30 ZR 21 gefahren. Hinten sorgen 315er-Pneus auf 22 Zoll großen Felgen für eine gute Traktion.

Zirka 35 Millimeter näher am Asphalt
Speziell auf diese Rad/Reifen-Kombination abgestimmt sind die Sportfedern, die den Ferrari um zirka 35 Millimeter tieferlegen. Zusätzlich entwickelten die Fahrwerkstechniker ein Feature, das dem California eine noch größere Alltagstauglichkeit verleiht. Das hydraulische Frontlift-System ermöglicht es, die Frontpartie vom Cockpit aus um 40 Millimeter anzuheben. Durch Antippen des Schalters oder automatisch bei Erreichen einer Geschwindigkeit von 80 km/h senkt sich die Frontpartie wieder in die Ausgangsposition ab. Für den Innenraum bietet der Veredler Exklusiv-Ausstattungen in Leder und Alcantara an.

Offener Bolide mit 606 PS