Sportlicher Zweitürer kommt 2011 als Coupé und ein Jahr später als Cabrio

Vor rund einem Jahr verließ der langjährige BMW-Chefdesigner Chris Bangle den Münchner Autohersteller. Nun verschwindt Stück für Stück auch seine bei einigen Modellen sehr kontrovers diskutierte Formensprache. Der neue 5er etwa oder der 7er setzen mittlerweile auf deutlich weichere Linien als ihre Vorgänger. Ein typisches Überbleibsel der 17 Jahre währenden Ära von Chris Bangle ist noch die 6er-Reihe. Doch auch das wird sich ab 2011 ändern. Denn sowohl das 6er Coupé als auch das Cabrio werden künftig mit deutlich geglätteten Linien an den Start gehen, wie unsere neuesten Erlkönig-Bilder beweisen.

Entschärftes Heck
Die Grundform behält die 6er-Reihe weitgehend bei. Die Modifikationen betreffen primär die bislang recht umstrittene Frontpartie und den voluminösen Heckabschluss. Das Hinterteil, das bisher durch einen wie aufgesetzt wirkenden Kofferraumdeckel und eine scharfe Abrisskante geprägt ist, wird beim Neuen deutlich entschärft. Vorne kommen geschwungene, weit in die Karosserie gezogene Scheinwerfer in Verbindung mit einer größeren Niere zur Geltung. Das Cabrio bekommt wieder eine klassische Stoffmütze.

Sechs- und Achtzylinder-Triebwerke
Unter der Haube kommen aus 5er und 7er bekannte Triebwerke mit sechs und acht Zylindern zum Zuge. Auch eine Dieselvariante dürfte es wieder geben. Der neue 6er kommt als Coupé 2011 auf den Markt. Die offene Variante wird wohl noch ein Jahr länger auf sich warten lassen.

Erwischt: Neuer BMW 6er