Toyotas Nobel-Ableger stellt sieben Fahrzeuge in zum Teil extremen Farben vor

Auf der großen Messe der US-amerikanischen Tuninganbieter (Specialty Equipment Manufacturers Association, SEMA) vom 3. bis 6. November 2009 ist die Marke Lexus mit sieben Fahrzeugen vertreten, darunter ein Seriensportwagen und diverse getunte Autos.

US-Premiere für Lexus LFA
Der Supersportwagen LFA war bereits auf der Tokio Motor Show (24. Oktober bis 4. November 2009) zu sehen. Das Auto ist das neue Flaggschiff der Hochleistungsfahrzeuge, die mit dem Buchstaben F bezeichnet werden. Schon auf dem Markt – sowohl in den USA als auch bei uns – ist der IS-F. Mit dem LFA stößt Lexus jedoch in einen ganz anderen Leistungsbereich hinein: Das Auto besitzt einen 4,8-Liter-V10 mit 560 PS. Durch die Verwendung von viel Aluminium beim Fahrwerk und karbonfaserverstärktem Kunststoff bei der Karosserie liegt das Fahrzeuggewicht bei nur 1.465 Kilo. Von dem Auto sollen nur 500 Stück gebaut werden, die auch in Deutschland angeboten werden.

IS 350C von Fox Marketing
Zu einer anderen Lexus-Modellfamilie gehören die Cabrios, die bei Toyotas Luxusableger mit dem Buchstaben C bezeichnet werden – wie der SC und der IS C. Letzterer ist in den USA als IS 250C und IS 350C auf dem Markt. Auf der 3,5-Liter-Version basiert die Tuningversion von Fox Marketing. Mit seinem giftgrünen Lack und dem strahlend weißen Innenraum dürfte das Auto zu den Hinguckern der SEMA-Show gehören. Verändert wurden der Frontstoßfänger und die Seitenschürzen, dazu gibt es einen Karbon-Heckspoiler und schwarze Räder.

IS 350C von VIP Auto Salon und JTuned.com
Wer Grün als Autofarbe nicht mag, kann einen Blick auf den roten IS 350C von VIP Auto Salon und JTuned.com werfen. Für rund 15.000 US-Dollar bauen die Tuner das Auto in anderthalb Monaten um. Auffällig ist die dunkle Karbonfaser-Fronthaube sowie die schwarzen Räder. Dagegen fällt die dezente Spoilerlippe auf dem Kofferraum kaum auf.

IS 350C von O-60 Magazine
In schlichtem Weiß fährt der IS 350C von O-60 Magazine vor. Kontrastierend dazu gibt es schwarze Räder. Tuning-Fans werden sich außerdem für den Auspuff interessieren – mit zwei dicken runden Endrohren, für die Brembo-Bremsen und das KW-Fahrwerk.

IS 350C F-Sport von TRD
In einem raffiniert changierenden Orangeton blitzt der IS 350 C F-Sport von Toyota Racing Development (TRD). Dazu passen die zwischen schwarzen 19-Zöll-Rädern hellblau hervorleuchtenden Bremsbacken. Außerdem wurde das Auto tiefer gelegt.

GS 350 F-Sport von TRD
Im gleichen Orangeton wie den IS 350C lackiert TRD auch seinen GS. Bei uns wird die Limousine in den Versionen GS 300, GS 460 und GS 450h angeboten. In den USA wird der GS 300 durch den GS 350 ersetzt. Auf dieser etwa 50 PS stärkeren V6-Version basiert das Tuning. Zu den Besonderheiten gehören ein modifizierter Grill, ein Tieferlegungs-Federsatz, Hochleistungsbremsen und 19-Zoll-Felgen, hier allerdings nicht schwarz, sondern silbern.

IS 300 von David Huang
Für europäische Farbvorlieben gewagt ist der violette IS 300 von David Huang. Einen IS 300 gibt es auch in den USA nicht, doch der Tuner hat das Aggregat ohnehin modifiziert. Das Auto besitzt eine geschätzte Leistung von 1.000 PS. Außerdem hat es modifizierte Karosserieteile, ein Sportfahrwerk und 20-Zoll-Räder. Den Kofferraum füllt Huang mit Lautsprechern.

Lexus in Las Vegas