Scharfe Tuningversionen vieler US-Modelle der Marke

Rund 32 Milliarden Dollar Umsatz machte die US-amerikanische Tuning- und Zubehörindustrie im vergangenen Jahr. Das am häufigsten gepimpte Auto in den USA war der Ford Mustang. Nicht nur deswegen lässt es Ford auf der SEMA-Show in Las Vegas (3. bis 6. November 2009) richtig krachen und zeigt eine Fülle von heißgemachten Fahrzeugen.

Mustang im Mittelpunkt
Wenig überraschend steht der Mustang im Vordergrund des Auftritts, gleich acht verschiedene Tuning-Versionen des Sportwagens werden präsentiert. Die Bandbreite reicht vom Mustang mit goldfarbenen Felgen, den Ford selbst präpariert hat, bis hin zum bösen Mustang von Vaughn Gittin Jr. in mattschwarzer Lackierung. Dieser basiert auf der seltenen, 550 PS starken Rennversion namens RTR-C. Auch bravere Modelle hat Ford zumeist optisch aufmotzen lassen. Hierzu zählen die US-Mittelklasselimousine Fusion und der auch bei uns bekannte Transit Connect. Zudem werden auch drei veredelte Fahrzeuge des Ford-Nobelablegers Lincoln nach Las Vegas gebracht.

Hot Rod der besonderen Art
Bislang galt besonders in den USA der Satz ,Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum" als Devise. Ford zeigt auf der SEMA 2009 ein Fahrzeug, das die Amerikaner zum Umdenken bringen soll. Unter der Haube eines Hot-Rods mit dem Aufbau eines 1934er Ford bollert kein V8, sondern ein Sechszylinder. Das neue ,EcoBoost"-Triebwerk mit 3,5 Liter Hubraum setzt auf Benzindirekteinspritzung und Turboaufladung. Das Ergebnis sind rund 400 PS und knapp 400 Newtonmeter Drehmoment. Nach Angaben von Ford sind dies Werte, die den bei Hot-Rod-Fans beliebten V8-Motoren in nichts nachstehen, jedoch bei wesentlich geringerem Verbrauch. Nach Europa kommt zunächst ein ,EcoBoost"-Aggregat mit 1,6 Liter Hubraum.

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