Geländewagen mit sportlichem Styling und fast 700 PS unter der Haube

Bereits 31 Jahre hat die Mercedes G-Klasse auf dem Buckel. Nichtsdestotrotz ist der robuste Geländewagen immer noch sehr beliebt – und das auch bei Tunern. Jetzt hat sich die unterfränkische Mercedes-Spezialist Väth das Topmodell G 55 AMG vorgeknöpft und entlockt ihm 173 zusätzliche Pferdestärken.

So schnell wie ein Sportwagen
Die Leistungssteigerung beinhaltet einen Fächerkrümmer, eine spezielle Abgasanlage, neue Kühlanlagen sowie die von Väth patentierte Kraftstoff-Kühlung. Als Ergebnis stehen nun 680 PS und 840 Newtonmeter bereit. Zum Vergleich: Der 5,4-Liter-V8 muss sich im Serienmodell mit 507 PS und 700 Newtonmeter begnügen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h bewegt sich der getunte G 55 AMG zudem bereits auf Sportwagen-Niveau.

Sportlicher Auftritt
Auch optisch tritt die veredelte G-Klasse deutlich verändert auf. Zur modifizierten Frontpartie gehören unter anderem eine Schürze und eine Motorhaube mit besonders großen Lufteinlässen. Hinzu kommen unterhalb der Scheinwerfer platzierte LED-Tagfahrleuchten sowie Xenon-Einheiten in den Nebelscheinwerfern. Das Heck wird unter anderem durch einen neuen Stoßfänger noch bulliger. Dazu kommen abgedunkelte Rückleuchten und eine neue Abdeckung für das Reserverad. Die Doppelendrohre der Sportauspuffanlage lugen seitlich auf Höhe der Fondtüren heraus. Eine Komplett-Fahrzeugfolierung ,Race Edition" unterstreicht den sportlichen Auftritt des Fahrzeugs.

Näher an den Asphalt gerückt
Für eine verbesserte Straßenlage sollen Tieferlegungsfedern sorgen. Sie bringen das Fahrzeug rund 35 Millimeter näher an den Asphalt. 22-Zoll-Aluräder mit 295er-Pneus runden das Erscheinungsbild des G 55 AMG ab. Für die Verzögerung des Offroaders ist eine Hochleistungsbremsanlage mit 390-Millimeter-Bremsscheiben zuständig. Auch der Innenraum präsentiert sich aufgewertet: So gibt es Karbon-Applikationen und einen bei 330 km/h endenen Tachometer. Hinzu kommen eine Lederausstattung, ein mit Alcantara bezogenes Sportlenkrad sowie eine Multimedia-Anlage.

Bildergalerie: Kerniger Kraftprotz