Design soll an Porzellan aus der Zeit der Song-Dynastie erinnern

Eine feine Doppelbedeutung besitzt der Modellname Ferrari 599 China: Im Englischen steht ,China" nicht nur für das fernöstliche Land, sondern auch für Porzellan. Das passt, denn der 599 China besitzt eine weißlich-grüne Lackierung mit feinen Rissen und traditionellen Motiven. So soll der Flitzer an Porzellan aus der von 960 bis 1279 währenden Zeit der Song-Dynastie erinnern. Das Einzelstück wurde nun in Peking versteigert – für 1,2 Millionen Euro. Das ist etwa das Fünffache des normalen Preises von 242.000 Euro.

Galadinner mit Michael Schumacher
Ersteigert wurde der 599 GTB China von einem anonymen Käufer aus Shanghai. Die Auktion war Höhepunkt eines Galadinners, das Ferrari in der Red Gate Gallery in Peking veranstaltet hatte. Bei der Veranstaltung wurde auch ein von Michael Schumacher signierter Helm und ein Modellfahrzeug versteigert, ebenso wie ein Rennoverall vom Formel-1-Fahrer Giancarlo Fisichella. Das Auto wurde von dem chinesischen Künstler Lu Hao gestaltet. Der Vierzigjährige ist international unter anderem durch seine Teilnahme an der Biennale in Venedig 1999 und an der zwölften Documenta 2007 in Kassel bekannt.

Chinesen sollen an Mailänder Uni kommen
Der Erlös der Versteigerung geht an Studenten und Nachwuchslehrer am Institut für Kfz-Ingenieurwesen der renommierten Universität Tsinghua nordwestlich von Peking. Das Geld soll den Studenten und Lehrern einen Aufenthalt am Polytechnikum der Mailänder Universität ermöglichen.

Bildergalerie: Porzellan-Ferrari