Murciélago-Nachfolger dreht erste Testrunden

Zugegeben: In Sachen Erlkönige ist man als Motorjournalist sehr verwöhnt. Dennoch gibt es immer noch ab und zu absolute Highlights wie das getarnte flache Geschoss, unter dem sich der Nachfolger des Lamborghini Murciélago verbirgt.

Eine Frage des Motors
Einige Eckdaten des neuen Supersportlers stehen schon fest: Der recht umständlich auszusprechende Name Murciélago wird aufgegeben, alternativ wird die Bezeichnung Jota erwögen. Sie schmückte bereits Ende der 1960er-Jahre eine besonders starke Variante des Lamborghini Miura. Auf den Bildern ist bereits erkennbar, dass der Jota sehr markant auftreten wird. Das Vorbild hierfür ist der Reventón. Noch offen ist, welcher Motor über die riesigen Luftöffnungen in den Seitenteilen des Erlkönigs beatmet wird. Der Zwölfzylinder im Murciélago ist noch ein Relikt aus der Vor-Audi-Zeit, denkbar wäre nun auch der Einsatz des V10 aus dem Audi R8. Sehr wahrscheinlich wird es aber beim Zwölfender bleiben, schon um den Jota deutlich vom R8 und dem Lamborghini Gallardo abzuheben. Wie die endgültige Entscheidung ausgefallen ist, kann auf der Frankfurter IAA im Jahr 2011 unverhüllt bewundert werden.

Bildergalerie: Erwischt: Lambo Jota