Konzeptfahrzeug Volt MPV5 wird in Peking vorgestellt

Der Marktstart der Serienversion des elektrisch angetriebenen Chevrolet Volt steht kurz bevor. Im Rahmen der Auto China in Peking (25. April bis 2. Mai 2010) zeigt der Mutterkonzern General Motors, dass es nicht zwangsläufig bei einer Karosserieform bleiben muss. Die Studie Volt MPV5 gibt einen Ausblick auf ein fünfsitziges Familienfahrzeug. Das Kürzel MPV steht für ,Multi Purpose Vehicle", also einen Mehrzweckfahrzeug-Mix aus Kombi und SUV.

Viele Grüße von Orlando
Optisch orientiert sich der Volt MPV5 an dem 2008 gezeigten Orlando, der 2011 in Serie gehen soll. Mit 2,76 Meter sind die Radstände beider Fahrzeuge exakt gleich. Der 4,59 Meter lange Volt MPV5 übertrifft den normalen Volt um gut 18 Zentimeter, im gleichen Maßstab wächst die Höhe auf jetzt 1,61 Meter. Stilistisch zeigen sich insbesondere an Front- und Heckpartie der Studie die Gemeinsamkeiten zum Volt. Ein geschlossener Kühlergrill und ein optimierter unterer Frontspoiler sollen die Aerodynamik verbessern und den Verbrauch senken. Dem gleichen Zweck dienen ein komplett verkleideter Unterboden und gerillte Rückleuchten. Im Innenraum werden die Mittelkonsole, die Armaturentafel und die zweifarbigen Ledersitze des Volt übernommen, hinzu kommt eine flexible Sitzgestaltung. Der Laderaum beträgt bei Befüllung bis unters Dach 864 Liter hinter der zweiten Sitzreihe und 1.764 Liter bei umgeklappten Sitzen.

Bekannter Öko-Antrieb
Der MPV5 verwendet das gleiche Voltec-Antriebsssystem wie auch der Chevrolet Volt. Ein T-förmiges Lithium-Ionen-Batteriesystem mit einer Kapazität von 16 Kilowattstunden versorgt die elektrische Antriebseinheit mit Strom. Mit fünf Insassen an Bord soll der MPV5 rein elektrisch exakt 51,5 Kilometer weit kommen. Ist die Batterie erschöpft, übernimmt ein 1,4-Liter-Benziner mit konstanter Drehzahl die Arbeit eines Generators, wodurch die Reichweite auf bis zu 482 Kilometer steigt.

Volt MPV5 in Peking