Veredler packt 360 PS in den Ford Focus RS

Mit 350 PS gilt der streng limitierte Ford Focus RS500 als die stärkste Versuchung der Kompaktklasse. Wer keine der Taschenraketen mehr bekommen hat, muss sich nicht grämen. Denn beispielsweise der Tuner Cargraphic hat ein noch heißeres Eisen auf Basis des normalen RS im Feuer. Statt serienmäßigen 305 PS mobilisiert das Geschoss aus Landau nun stolze 360 PS. Das maximale Drehmoment steigt zeitgleich auf 520 Newtonmeter, sodass der RS500 mit seinen 460 Newtonmeter auch in dieser Disziplin die Segel streichen muss.

Dreiteilige 19-Zöller
Verantwortlich für die Leistungsexplosion ist die Performance Software, die Cargraphic zusammen mit dem Entwicklungspartner Kubatech konzipiert hat. Dabei hat das Duo nach eigenen Angaben auf die Kriterien der Motorhaltbarkeit geachtet. Um das brachiale Potenzial des kompakten Boliden zu unterstreichen, bietet Cargraphic einen dreiteiligen 19-Zoll-Felgensatz aus eigener Produktion an. Die Motorsportoptik des Designs Racing mit den Y- und U-Speichen lässt das Fahrzeug in Verbindung mit der Räderbreite von 8,5 und 9,5 Zoll noch rasanter wirken als in Serie. Die zugehörigen Reifenbreiten betragen 235/35 vorne sowie 265/30 hinten.

Gussterne austauschbar
Die Innenbetten der Felgen sind serienmäßig aus geschmiedetem Leichtmetall, während Außenbetten in Edelstahl optische Akzente setzen und als Anfahrschutz dienen. Leichtbaufans, denen die ungefederten Massen am Fahrzeug gar nicht niedrig genug sein können, empfiehlt Cargraphic den Austausch der Aluminium-Gusssterne durch die optionale Schmiedeversion. Wer den Ford Focus RS im Unifarbton Weiß ordert, spart laut Cargrafic außerdem einige weitere Kilos im Vergleich zu den Effektlacken.

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