Fünf MAN-Bundesligabusse erhielten jetzt individuelle Namen

Die Fußballer des FC Bayern sind künftig im ,MiaSanMia-Quartier" unterwegs, die Kicker von Borussia Dortmund reisen im ,Westfalen-Express". Auch die Teams von drei weiteren Bundesligaklubs fahren jetzt in Bussen mit eigenem Namen. Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wurden die fünf Mannschaftsbusse von MAN nun einer offiziellen Namenstaufe unterzogen.

Fans machten auch skurrile Vorschläge
Die Spieler des Hamburger SV werden im ,Rauten-Express" kutschiert, die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern fährt mit dem ,Höllen-Express" durch die Republik und das Bundesligateam des VfL Wolfsburg lässt sich vom ,Leitwolf" ans Ziel bringen. Anfang August 2010 hatten MAN und die fünf Vereine ihre Fans dazu aufgerufen, Namen für die einzelnen Busse vorzuschlagen. Über 60.000 Fans haben sich an der Aktion beteiligt und Vorschläge eingereicht. Darunter waren auch einige skurrile Varianten zu finden: So hätten FCK-Fans den FC-Bayern-Bus am liebsten ,Schweinshaxenschleuder" oder ,Ledabuxenkutsche" genannt. Für den Hamburger Mannschaftsbus gingen Namen wie ,Uwezela" oder ,HSV-Rakete" ein. Die Dortmunder Fans wollten ihren Bus als ,Borussenbomber", ,Die gelbe Gefahr" oder ,Kloppex" fahren lassen.

Robben, Breitner und Friedrich dabei
Als Vertreter der Vereine kamen zur Taufe nach Hannover unter anderem Bayern-Stürmerstar Arjen Robben, der frühere Nationalspieler Paul Breitner, HSV-Kapitän Heiko Westermann sowie Wolfsburgs Nationalverteidiger Arne Friedrich. Von Borussia Dortmund waren Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Verteidiger Dede anwesend, den 1. FC Kaiserslautern repräsentierte der einstige brasilianische Publikumsliebling Ratinho. Die Fans, welche den Vorschlag für den jeweils gewählten Busnamen eingereicht hatten, durften der Taufe gemeinsam mit den prominenten Vereinsvertretern beiwohnen.

480 PS und jede Menge Luxus
Die Fußballer der fünf Vereine sind künftig jeweils in 480 PS starken Mannschaftsbussen vom Typ MAN Lions Coach unterwegs. Zur luxuriösen Ausstattung der Gefährte gehören unter anderem Ledersessel, elektrisch verstellbare Tisch- und Beinauflagen sowie eine Bordküche mit Mikrowelle, Heißgetränkeautomat und Kühlschränken. Auf vier Flachbildschirmen können die Kicker entweder den Routenverlauf via Navigationssystem oder eines der Fernsehprogramme verfolgen, die über Satelliten-TV empfangbar sind. Ferner ist jeder Sitzplatz mit WLAN und 230-Volt-Steckdose ausgestattet, sodass Spieler, Trainer und Betreuer unterwegs ihre Laptops nutzen können.

Teambusse mit Namen