Auch Opel und Peugeot beim Rennklassiker erfolgreich

Seit 25 Jahren ist der BMW M3 auf dem Markt. Pünktlich zum Jubiläum sorgen die Bayern selbst für das schönste Geburtstagsgeschenk: Der M3 GT2 des Teams BMW Motorsport mit der passenden Startnummer 25 errang den insgesamt 19. Sieg der Marke beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Zugleich schließt sich mit dem Erfolg ein Kreis: Bereits beim ersten Rennen 1970 stand BMW ganz oben.

Belohnte Aufholjagd
Der BMW M3 GT2 mit den Piloten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy gewann nach 154 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Auf Platz zwei folgte überraschend das Hankook Team Farnbacher auf Ferrari F 430 GTC, als Dritter kam der Audi R8 LMS von Phoenix Racing mit der Startnummer 97 ins Ziel. Der zweite BMW M3 GT2 sah auf Rang sieben die Zielflagge. Im Anschluss an einen Unfall infolge eines Ausweichmanövers hatten die Piloten bereits früh eine Stunde in der Box verloren und waren bis auf den 182. Platz zurückgefallen. Komplettiert wurde das gute BMW-Ergebnis von den beiden privaten Z4 GT3, welche die Plätze vier und neun belegten. Insgesamt gingen neben dem Gesamtsieg zehn Klassensiege an BMW-Teams.

Hochspannung pur
Das gesamte Rennen war von vielen prominenten Ausfällen geprägt, darunter ein Großteil der Audi-Armada und der lange Zeit in Führung liegende Porsche GT3 R Hybrid. Das Nervenkostüm von BMW-Motorsportchef Mario Theissen wurde stark beansprucht: ,Eine derartige Anspannung wie heute habe ich noch nicht erlebt. Auch bei uns hing der Sieg am seidenen Faden. Gegen 12 Uhr mittags bekamen wir ein Getriebeproblem am Siegerauto, ein Gang fiel aus. Kurz nach 13 Uhr verabschiedeten sich sukzessive weitere Gänge. Es war eine Meisterleistung, wie Jörg Müller und Uwe Alzen das Auto in dieser entscheidenden Phase als Erste ins Ziel gebracht haben.", so Theissen.

Opel: Erfolg nach hartem Training
Auch das Team OPC Race Camp konnte mit seinen auf dem ,Ring" eingesetzten Flitzern einen vollen Erfolg verbuchen. Aus rund 22.000 Bewerbern hatten sich acht Fahrer innerhalb von 15 Monaten ihre Teamplätze erstritten. Beim größten Autorennen der Welt belegten sie unter 196 Fahrzeugen die Plätze 20 und 23. In ihrer Klasse (Specials mit Zweiliter-Turbomotoren) kamen die beiden über 300 PS starken Rennversionen des Astra OPC auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel.

Peugeot: Prominenz an Bord
Peugeot war mit zwei erstmals eingesetzten 200 PS starken RCZ in der Klasse der Zweiliter-Diesel erfolgreich: Das Fahrzeug mit der Startnummer 201 kämpfte sich in der Nacht auf den ersten Platz vor und verteidigte diesen bis ins Ziel. Außerdem war das seriennahe Coupé auf Position 50 im Gesamtklassement das beste Dieselfahrzeug im Wettbewerb. Zu den Piloten gehörte unter anderem auch der frührere Sänger und heutige Extremsportler Joey Kelly: ,Ich fühle mich geehrt, dass ich für Peugeot und in so einem professionellem Team an dem Rennen teilnehmen durfte. Es ist toll, dass es so super gelaufen ist", freute sich der Star.

Gallery: BMW: 24-Stunden-Sieg