SLS AMG und C 63 AMG T-Modell als Safety Car und Medical Car

Mercedes schickt in der Formel 1 das neue C 63 AMG T-Modell an den Start. Der Sportkombi fährt dem Feld allerdings nur hinterher – als Medical Car. Seit vier Jahren chauffiert die sportliche C-Klasse das Ärzteteam der Formel 1. Der südafrikanische Rennfahrer Alan van de Merwe sitzt am Steuer, sein belgischer Beifahrer ist der offizielle FIA-Grand-Prix-Chefarzt Dr. Gary Hartstein.

C 63 AMG mit neuem Siebengang-Sportgetriebe
Zu den optischen Neuheiten des überarbeiteten T-Modells zählen die Aluminium-Motorhaube mit modifizierten Powerdomes, die Kühlermaske, Scheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten und die Heckschürze. Die C-Klasse ist mit der neuen AMG-Technik inklusive einem Siebengang-Sportgetriebe unterwegs. Dank Performance Package hält der C 63 in der kritischen Startrunde der Königsklasse mit 487 PS Anschluss an die Formel-1-Boliden. Trotz einer Beschleunigung von 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h kann der Kombi dem Feld aber nicht im Gleichschritt folgen.

SLS AMG führt das Rennfeld an
Anders ergeht es dem SLS. Der zweite Mercedes führt in kritischen Situationen, wie der ,Gelbphase", das Rennfeld als Safety Car an. Eine Aluminium-Karosserie und der tief eingebaute 6,3-Liter-V8 verhelfen dem SLS zu einer besonderen Fahrdynamik. Der Flügeltürer besitzt größtenteils dieselbe Ausstattung wie das Serienmodell. Neu ist unter anderem ein speziell entwickelter Endschalldämpfer, der den Saugmotor freier atmen lässt und den Zuschauern mehr Sound bietet. Zudem hat der Sicherheits-SLS Karbonaußenspiegel. Der LED-Leuchtbalken auf dem Dach des Safety Car ist auf einer Karbonhutze angebracht. Heckdiffusor und Flügel sorgen für noch mehr Anpressdruck auf der Hinterachse. Pilotiert wird der 571 PS starke SLS von Bernd Mayländer. Der ehemalige DTM-Fahrer ist seit 2000 am Steuer des jeweiligen Safety Car. Noch länger ist AMG dabei. Die Sportwagenschmiede stellt der Formel 1 schon seit 15 Jahren beide Sicherheitsfahrzeuge zur Verfügung.

Sportsitze und Überwachungsmonitore
Beide AMG-Modelle sind innen mit Sportschalensitzen und Sechspunktgurten ausgestattet. Zwei in der Mittelkonsole integrierte Monitore zur Überwachung des Renngeschehens sowie eine Funkausrüstung zur Kommunikation mit der Rennleitung sind ebenfalls in die Sicherheitsfahrzeuge eingebaut. Im 485 Liter großen Kofferraum des C-Klasse T-Modells findet die komplette ärztliche Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät ihren Platz. Neben den zahlreichen LED-Leuchten sind äußerlich beide Mercedes an den Formel-1-Logos auf der silbernen Karosserie zu erkennen.

AMG-Modelle im Einsatz