Der ADAC überprüfte stichprobenartig die Preise von 50 Betrieben

Der Winter naht, so langsam wird es Zeit, über einen Wechsel auf Winterräder nachzudenken. Wer ihn nicht selbst vollzieht, ist auf Werkstätten angewiesen. Welche preislichen Unterschiede bestehen, fand der ADAC in Stichproben bei 50 Betrieben heraus. Ergebnis: Wer die Preise bei verschiedenen Werkstätten vergleicht, kann eine Menge Geld sparen. Ein einfacher Wechsel von vier Sommer- auf Winterreifen kostete bei den Überprüfungen zwischen 12 und 42 Euro. Inklusive Auswuchten stellte der Automobilclub Preise zwischen 25 und 160 Euro fest. Dabei wurde der hohe Preis für Leichtmetallräder verlangt.

Vertragswerkstätten am teuersten
Große Preisunterschiede ermittelten die ADAC-Experten vor allem zwischen den teureren Vertragswerkstätten und dem günstigeren freien Reifenhandel sowie zwischen Großstädten und ländlichen Regionen. Vertragswerkstätten in Großstädten veranschlagen mit 35 bis 42 Euro für die einfache Rädermontage die höchsten Preise. In Kleinstädten und ländlichen Regionen liegen die Preise zwischen 25 und 35 Euro. Am günstigsten ist das Wechseln beim Reifenhändler: Hier wurden Preise zwischen 12 und 26 Euro ermittelt. Für den Komplettservice mit Wuchten werden von den meisten Betrieben zwischen 45 und 60 Euro berechnet. Auch bei dieser Dienstleistung sind freie Werkstätten und Reifenhändler mit Angeboten zwischen 25 und 40 Euro besonders günstig, die Vertragswerkstätten bilden mit Preisen bis zu 160 Euro das Schlusslicht.

Dem Ansturm zuvorkommen
Der ADAC rät, bereits jetzt den Reifenwechsel zu planen und dabei gezielt die Preise zu vergleichen. Erfahrungsgemäß ist nach dem ersten Frost oder Schneefall mit einem großen Ansturm und langen Wartezeiten bei Werkstätten und Händlern zu rechnen.