Kühlung: Was tun, wenn's aus der Lüftung stinkt?

Kaum ein Neuwagenkäufer möchte heute mehr auf eine Klimaanlage verzichten, so der Automobilclub ADAC. Die meisten Autos rollen bereits mit dem modernen Belüftungssystem vom Band, der mit Abstand beliebtesten Sonderausstattung. Aus diesem Grund nehmen auch Probleme mit Klimaanlagen zu. Die häufigsten Beschwerden sind Funktionsstörungen beziehungsweise Kältemittelverlust und unangenehme Geruchsbildung durch Restfeuchtigkeit und Pilzbefall. Wir haben ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit dem Klimaverbesserer zusammengestellt.

Tipps zum richtigen Umgang:

- Die Klimaanlage soll regelmäßig, auch bei mäßigen Temperaturen über circa drei Grad mindestens zehn Minuten eingeschaltet werden. Das bewirkt ausreichende Schmierung des Systems und Verunreinigungen am Verdampfer werden durch ablaufendes Kondenswasser abgewaschen.

- Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder kalten Scheiben kann das Beschlagen der Scheiben durch die Klimaanlage verhindert werden.

- Klimaanlage kurz vor Ende der Fahrt bei laufendem Gebläse ausschalten (z.B. ECON-Taste). Das verhindert Restfeuchtigkeit am Verdampfer und reduziert damit die Gefahr von Geruchsbildung.

- Kühlleistung nicht zu gering einstellen, Luftstrom nicht direkt auf den Körper richten (Erkältungsgefahr!).

- Wenn es zu Geruchsbildung kommt, spätestens aber nach etwa vier Jahren, sollte eine Klimaanlage gewartet werden.

Check bei jeder Fahrzeuginspektion:
Bei jeder Fahrzeuginspektion sollte geprüft werden, ob die Klimaanlage noch ausreichend kühlt. Nur so können Schäden durch zu großen Kältemittelverlust verhindert werden.