2011er-Modell führt das bekannte Design weiter

Unter den US-Muscle-Cars ist er spätestens seit dem legendären Film ,Bullitt" aus dem Jahr 1968 Kult: der Dodge Charger. Um wie damals im Duell mit dem Ford Mustang bestehen zu können, bringt Dodge nun einen neuen Charger auf den Markt.

Optische Weiterentwicklung
Einen Vorgeschmack gab es bereits Mitte 2010, als eine Polizeiversion des künftigen Modells gezeigt wurde. Jetzt kann auch der zivile Charger umfassend bewundert werden. Obwohl der Hersteller von einer komplett neuen Karosserie spricht, greift das Design die bekannte Linienführung des Viertürers auf und entwickelt sie behutsam weiter. Unter anderem wurde der bisherige Knick im hinteren Seitenfenster geglättet. Eine Reminiszenz an die Vergangenheit ist der Fadenkreuz-Kühlergrill. Er verweist auf die Chrysler 300 ,Letter-Cars" der 1950er- und 1960er-Jahre. Am auffälligsten sind die Änderungen am Heck: Neben einer neuen Diffusoroptik mit integrierten Endrohren erstrahlen die Rückleuchten mithilfe von 164 LEDs. Bilder des Innenraums wurden bislang noch nicht veröffentlicht, Dodge verspricht aber Premium-Materialien im Cockpit und vier wählbare Farbkombinationen.

Weniger ist mehr
Beim Antrieb wurden laut Hersteller Antriebseinflüsse und Abrollgeräusche minimiert. Unter der Aluminium-Haube stehen zwei Motoren zur Auswahl: Die Versionen Charger SE und Charger Rallye gibt es mit einem neuen 3,6-Liter-Sechszylinder und Heckantrieb. Das Topmodell Charger R/T setzt auf den 5,7-Liter-Hemi-V8 und einen variablen Allradantrieb. Um Kraftstoff zu sparen, verfügt das Aggregat über eine Zylinderabschaltung. Ende 2010 soll der neue Charger in den Schauräumen der US-Händler stehen.

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