Kuriose Exponate am Rande der Messe

Wer glaubt, auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010) stünden nur Autos, ist im Irrtum. Da gibt es zum Beispiel Devotionalien-Stände einzelner Marken. So entdeckten wir bei Ford eine schöne Sammlung aus Taschenmessern, Trinkflaschen, Bärchen und dergleichen mehr – alles mit dem blauen Ford-Logo (der ,Pflaume") versehen. Lustig auch: die Sammlung von Lacoste-Markenartikeln am Stand von Citroën. Hier war von T-Shirts über einen Polohelm bis zum Baseballschläger ein bunter Querschnitt der Krokodilsmarke zu sehen. Hintergrund: die Studie Citroën Lacoste, die die Automarke gemeinsam mit der Bekleidungsmarke auf die Beine gestellt hat.

Küchenmaschinen und Mofas
Am Peugeot-Stand, und keineswegs am Rand, sondern ziemlich zentral, überraschen historische Gegenstände wie eine Säge, Pfeffermühlen und Küchenmaschinen aus längst vergangener Zeit: All das hat Peugeot einmal hergestellt oder tut es heute noch – gerade die Pfeffermühlen sind bei Restaurants wegen ihrer hohen Verarbeitungsqualität sehr beliebt. Außerdem gibt es bei Peugeot eine 103 zu sehen, ein Mofa, das für so manchen Franzosen das erste Gefährt mit Verbrennungsmotor war.

Minimobil und Autoschrank
Oldtimer aus der Markengeschichte gibt es zum Beispiel auch bei Mazda zu sehen. Darunter der kurios gestylte Mazda R360, ein Kleinwagen aus den 60er-Jahren. Und in Halle 2 sind Exoten in rauen Massen zu sehen, von einer fast dreieckigen Studie aus Holz bis hin zum Minimobil, dessen einzelner Vordersitz sowohl von links als auch von rechts beklettert werden kann – in dem man aber nur in geduckter Sitzhaltung Platz hat. Oder das schrankartige Gefährt namens VIPA am Stand von Ligier, ein fahrerloses Shuttle für den Flughafen. Man sieht: Dem Kuriositätensammler bieten sich in Paris so manche Fotomotive.

Kurioses in Paris