Sportwagenmarke baut ab 2011 einen Kleinstwagen

,Mein lieber Schwan!": Dieser Ausruf dürfte dem Aston-Martin-Fahrer James Bond vermutlich entfahren, wenn er das neueste Produkt der Sportwagenmarke sieht. Der Cygnet, übersetzt ,junger Schwan", ist der erste Kleinwagen der Briten.

Bekannte Basis
Obwohl Firmenboss Ulrich Bez betont, dass der Cygnet ,wie alle Aston Martins ein Aston Martin ohne Kompromisse" sei, ist die Herkunft des drei Meter kurzen Autos nicht zu leugnen. Es handelt sich um den Toyota iQ, der insbesondere durch neue LED-Heckleuchten zum Aston wird. Zudem erwartet die Kunden ein mit edlem Leder und poliertem Chrom ausstaffierter Innenraum, für den unzählige Farbkombinationen möglich sind. Welcher Motor unter der Haube stecken wird, ist noch offen, sehr wahrscheinlich wird es aber der vom iQ bekannte 98-PS-Benziner sein. So lässt sich nicht nur der Flottenverbrauch senken, sondern auch eine teure Eigenentwicklung sparen.

Ergänzung zum Sportwagen
Welchen Zweck soll der Mini-Aston nun erfüllen? Hintergrund ist der Kundenwunsch nach einem Stadtauto, ohne die Marke wechseln zu müssen. Ulrich Bez erklärt, die Kunden ,wollen auf eine kreative Weise eine Nummer kleiner gehen, ohne in Bezug auf Kunstfertigkeit und Persönlichkeit Kompromisse eingehen zu müssen." Wie viel das kosten wird, ist noch offen, ebenso, ob der Cygnet nur Aston-Martin-Besitzern oder der breiten Masse angeboten wird. Fest steht nur, dass der kleine Flitzer ab 2011 am Unternehmenssitz im britischen Gaydon gefertigt wird.

Bildergalerie: Luxus im Kleinformat