Downsizing-Selbstzünder nun auch bei den Briten

Jaguar macht den XF schicker und sparsamer. Die Marke hat erste Bilder veröffentlicht, auf denen die geliftete Limousine noch getarnt auf Testfahrt unterwegs ist. In ganzer Pracht wird der geänderte XF auf der New York Auto Show vom 19. April bis 1. Mai 2011 präsentiert.

Neuer Look im XJ-Stil
Trotz der Tarnung ist bereits erkennbar, dass insbesondere die Frontpartie des XF geändert wird. Die Form der Scheinwerfer orientiert sich am größeren XJ. Auch technisch tut sich einiges: Zum Einsatz kommt ein Vierzylinder-Diesel in Reihenbauform mit 2,2 Liter Hubraum und einer Leistung von 190 PS. Das Aggregat arbeitet bereits in diversen Land-Rover-Modellen wie dem Freelander und dem kommenden Evoque. Das maximale Drehmoment beträgt im Jaguar XF 450 Newtonmeter, exakt so viel wie beim aktuellen Dreiliter-V6 mit 211 PS. Der Sprint von null auf 100 km/h soll in 8,5 Sekunden vor sich gehen, maximal sind 225 km/h möglich. Der neue Selbstzünder soll das Diesel-Angebot im XF nach unten abrunden.

Mit acht Gängen sparen
Zur Verbrauchssenkung ist ein neues Start-Stopp-System an Bord des XF. Es soll bereits bei einer Drehzahl von 400 Touren tätig werden, um auch bei zäh fließendem Verkehr zu sparen. Jaguar verspricht sich von dem System eine Kraftstoffeinsparung von fünf bis sieben Prozent. Ein weiterer Baustein ist die Achtgang-Automatik von ZF. Unter dem Strich steht beim neuen Diesel-XF ein Durchschnittsverbrauch von 5,4 Liter, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 149 Gramm pro Kilometer.

Jaguar XF: Facelift