Roadster-Studie mit Hybrid-Technik an Bord

Mit einem aufregendem Roadster im Gepäck ist Chevrolet zur Seoul Motor Show (1. bis 10. April 2011) gereist. Der Name des Mi-ray ist die koreanische Bezeichnung für Zukunft. Gestaltet wurde das Fahrzeug in Südkorea.

Brücken in die Vergangenheit
Der 3,99 Meter lange und 1,10 Meter flache Mi-ray ist als Tribut an die Sportwagen-Vergangenheit von Chevrolet gedacht. Laut Hersteller ist er klein und offen wie der Monza SS von 1963, aber auch so leicht wie der 1962er Corvair Super Spyder. Optisch soll der Mi-ray an moderne Düsenjäger erinnern. Die Karosserie besteht aus Kohlefaser und karbonverstärktem Kunststoff (CFRP). Zu den Hinguckern zählen die Scherentüren und Stoßfänger im Stil alter Corvette-Modelle. Eine Besonderheit sind die Felgen aus einem Aluminium-Karbon-Mix. Vorne steht der Mi-ray auf 20-Zöllern mit 245er-Bereifung, hinten kommen 295er-Gummis auf 21-Zöllern zum Zuge.

Kraft aus vielen Herzen
Mit dem Mi-ray zeigt Chevrolet ein besonderes Antriebssystem. Vorne befinden sich zwei 15 Kilowatt starke Elektromotoren. Sie werden von einer Lithium-Ionen-Batterie mit 1,6 Kilowattstunden Kapazität gespeist, die an der Steckdose aufgeladen wird. Der Akku ist hinter den Vordersitzen angebracht. Dort befindet sich auch ein Vierzylinder-Turbobenziner mit 1,5 Liter Hubraum, der die Hinterräder antreibt. Im rein elektrischen Modus ist der Mi-Ray ein Fronttriebler, kommen hingegen alle Antriebe zum Einsatz, wird die Kraft gleichmäßig verteilt. Um die Kraftübertragung kümmert sich ein Doppelkupplungsgetriebe, während ein Start-Stopp-System beim Sparen hilft. Den Verbrauch gibt Chevrolet mit 3,7 Liter an.

Chevrolet Mi-ray