Einzelstück auf M3-Basis mit augenzwinkernder Note

Als vor einiger Zeit der Erlkönig eines BMW M3 Pick-up auf dem Nürburgring erwischt wurde, waren die Meinungen geteilt: Aprilscherz oder Einzelstück? Nun steht fest: Der Schnelllaster ist beides.

Einzelstück für die M GmbH
Überraschend ist der hohe Entwicklungsaufwand, der dem schnellen Pick-up zugrunde liegt. So bestätigt BMW umfangreiche Test- und Abstimmungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Für einen Aprilscherz hätte es sicherlich auch gereicht, den M3 am Computer zu verändern. Doch die M GmbH zeigt ein echtes umgebautes Fahrzeug. Neben der auffälligen Ladefläche zählt auch ein herausnehmbares Targadach zu den Highlights. Auf das besondere Hinterteil passt eine Nutzlast von bis zu 450 Kilogramm. In Sachen Antrieb bleibt es beim V8 mit 420 PS, jedoch wurden das Fahrwerk spezifisch abgestimmt und die Aerodynamik verfeinert. Das Leergewicht des M3 Pick-up liegt um rund 50 Kilogramm unter dem des M3 Cabrio, das herausnehmbare Dach bringt nochmals 20 Kilogramm weniger.

Eiliger Werkstatttransport
Die Ladefläche ist mit Aluminium-Strukturblech verkleidet, laut BMW lassen sich bis zu 20 Golfbags verstauen. Damit nicht genug: Als erster M3 überhaupt ist der Pick-up mit einer Anhängerkupplung ausgestattet. Trotzdem bestätigt der Chef der M GmbH, Kay Segler, eine Fahrt mit Tachoanzeige 300. Eine Serienentwicklung des M3 Pick-up ist nicht geplant, das entstandene Einzelstück mit Straßenzulassung kommt als Werkstatt-Transportfahrzeug der M GmbH zum Einsatz. Einen ähnlichen Eilfrachter gab es bereits in den 1980er-Jahren auf der Basis des damaligen M3.

BMW bringt M3 Pick-up