Elektroauto läuft im japanischen Oppama vom Band

Nissan hat mit der Produktion des Elektroautos Leaf begonnen. Das Modell läuft im japanischen Oppama vom Band. In Oppama entstehen auch der Nissan Juke und der Cube. Schon im Dezember 2010 kommt der Leaf in Japan und den USA auf den Markt, ab Anfang 2011 startet der Leaf in ausgewählten europäischen Ländern. In Deutschland dauert es bis zur Markteinführung noch etwas länger, auch der Preis ist noch nicht bekannt. In Holland soll das Auto 32.839 Euro kosten.

Akkus von AESC
Die Lithium-Ionen-Akkus werden von der Automotive Energy Supply Corporation (AESC) im japanischen Zama produziert. Dabei Unternehmen handelt es sich um ein Joint-Venture von Nissan und dem Elektronikspezialisten NEC. Die Module aus je vier Zellen werden in Zama zusammengebaut und nach Oppama verschickt, wo 48 von ihnen in den Leaf eingebaut werden.

Später auch in USA und England
Oppama soll als "Mutterfabrik" dienen, in der Know-how für die Produktion von Elektroautos gewonnen wird, um es auf andere Produktionsstätten übertragen zu können. Ab Ende 2012 werden auch in Smyrna (Tennessee, USA) Elektromobile produziert, und ein Jahr später in Sunderland (England). Oppama hat eine jährliche Kapazität von 50.000 Stück, Smyrna bringt 150.000 Einheiten und Sunderland noch einmal 50.000.

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