Mopar zeigt bei der Eastern Jeep Safari in Moab seine neuen Offroad-Kreationen

,MoPar" setzt sich zusammen aus den Wörtern ,Motor" und ,Parts" – übersetzt ,Motorteile". Mopar ist die Kurzform für die Chrysler Motor Parts Corporation. Die 1929 gegründete Tochterfirma von Chrysler übernahm zunächst die zentrale Ersatzteillieferung für den US-Hersteller und seine damaligen Tochterfirmen Plymouth, DeSoto und Dodge. Heute bietet Mopar hauptsächlich Tuningteile für die Marken Chrysler, Jeep, Dodge, Ram und Fiat an. Die Eastern Jeep Safari in Moab (Utah/USA) vom 16. bis 24. April 2011 ist die beste Kulisse für Mopar, um neue Tuningkonzepte vorzustellen. Wir zeigen Ihnen bereits vor der Safari die schärfsten Mopar-Umbauten.

Zweisitziges ,Schweinekotelett" als Leichtgewicht
Auf Basis des neuen Jeep Wrangler Sport hat Mopar den ,Pork Chop" entwickelt. Der Schwerpunkt bei der Modifizierung des Offroader, den Mopar übersetzt Schweinekotelett nennt, lag auf der Gewichtseinsparung. Karosserieteile wie Türen, Dach und Heckklappe wurden ganz entfernt, andere durch Leichtmetalle ersetzt. Das Ergebnis: Der Open-Air-Offroader hat rund 385 Kilogramm abgenommen.

Pick-up als Zweisitzer
Aus dem Jeep Wrangler Unlimited macht Mopar einen zweisitzigen Pick-up. Die neue Ladefläche des ,JK-8 Independence" hat eine Länge von 1,27 Meter. Hinter den Frontsitzen musste alles weichen. Die hinteren Türen wurden durch neue Karosserieteile ersetzt, die Kabine ist jetzt komplett geschlossen.

Geländewagen mit 540 PS
Inspiriert durch das Rennen ,King of the Hammers" in der kalifornischen Wüste entwickelt Mopar aus dem Jeep Wrangler eine Mischung aus Rennwagen und Gipfelstürmer. Den Power-Jeep nennt Mopar ,Blue Crush", was übersetzt so viel wie blauer Zerstörer bedeutet. Der Wrangler nämlich von einer 540 PS starken 7,0-Liter-V8-Maschine angetrieben.

Renegade strotzt vor Kraft
Auch der Jeep Wrangler Renegade kommt nicht ungeschoren davon. Das Herz des Offroaders ist ein 475 PS starker 6,4-Liter-V8-Hemi, dessen Kraft durch ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Straße übertragen wird. Dank neuer Federn liegt der Offroader rund zehn Zentimeter höher und macht damit Platz für die größeren Reifen.

Cherokee im Zebra-Look
Die Grundlage für die Umrüstung des Jeep Cherokee Overland ist ein Export-Modell des 2011er Jeep Cherokee mit einem 2,8-Liter-Turbodiesel. Der Allrader kommt im Zebra-Look und hat einen stählernen Dachgepäckträger.

Compass wird geländetauglich
2011 haben die Mopar-Jungs zum ersten Mal einen Jeep Compass unter ihre Fittiche genommen. Für größere Reifen wurde der Compass Canyon etwas angehoben. Extra für den felsigen Geländegang in Moab bekommt der Jeep rundum einen neuen Bodenschutz.

Mopar macht Dodge zum Wüstenrenner
Mopar hat aber nicht nur die Marke Jeep im Auge. Für den Ram Runner gibt es ebenfalls ein Tuningpaket, welches auf Wüstenrennen ausgelegt ist. Dazu werden größere Reifen für mehr Bodenfreiheit mit einem 5,7-Liter-V8-Hemi kombiniert.

Bildergalerie: Schweinekoteletts