Vergoldeter Stadtfloh mit italienischer Luxusbehandlung

Fenice Milano baut das Fiat 500 Cabrio zum luxuriösen Stadtfloh um. Die Modifikationen sollen den Retro-Charme des Kleinstwagens weiter herauskehren. Als Namen wählte der italienische Veredler einen bekannten Filmtitel: ,La Dolce Vita" – ,Das süße Leben". Damit soll an das goldene Zeitalter des italienischen Kinos und der italienischen Lebensart erinnert werden. Als Basis dient der 500C mit 1,4-Liter-Benzinmotor und 100 PS. Das kleine Cabriolet wird mit wertvollen Materialien wie 24-karätigem Gold und feinen Hölzern wie beispielsweise Teak ausgestattet. Des Weiteren bekommt der Kleine eine Leistungssteigerung per Elektronikanpassung sowie die Optimierung von Abgasanlage und Ansaugsystem. Zu den neuen Leistungsdaten äußern sich die Italiener aber nicht.

Lack mit Goldsplittern
,La Dolce Vita" gibt es in zwei verschiedenen Farben. Die Version ,Sportiva" erhält eine zehnschichtige Lackierung in ,Chromium Deep Red" mit ,Halbchromeffek". In der limitierten Version ,Classic" erhält der Kunde ein weiß-goldenes Perlmuttfinish. Diese limitierte Edition hat nach Angaben der Italiener einen Lack mit kleinen Teilchen aus 24-karätigem Gold. Im Inneren erfahren die Sitze ein Redesign nach ,ergonomischen Prinzipien", zudem wird das Interieur mit Leder und Alcantara aufgewertet. Die größte Änderung betrifft das Armaturenbrett. Es wird komplett neu aus Teakholz und Goldeinlagen gestaltet und hat nach dem Umbau die Instrumente in der Mitte. Die Tachoeinheit weist einen Goldrahmen auf. Das Originallenkrad bekommt einen Kranz aus Teak, die anderen Bereiche werden mit Leder und Gold veredelt. Ob allerdings der Fußraum noch zweckmäßig ist, darf bezweifelt werden: Denn hier werden Teppiche und Pedalerie durch Teak ersetzt.

Innen und außen vergoldet
Neben den erwähnten Umbauten gibt es zahlreiche kleinere und größere Veränderungen, die die Vorliebe von Fenice Milano für Gold mehr als deutlich zeigen. Mit dem Edelmetall überzogen werden Logos, Dekorelemente, die Zierleisten an Front- und Heckschürze sowie den Radläufen und Seitenschwellern. Gülden strahlen auch die Dachbögen, die Einfassungen der Frontscheinwerfer, die Außenspiegelverkleidungen und die Türgriffe. Ebenfalls vergoldet sind die neuen 17-Zoll-Felgen und das Auspuffendrohr. Ausgenommen von der Gold-Orgie sind die neuen Rückleuchten. Leider teilte das Unternehmen keine Preise für den prunkvollen Kleinstwagen mit.

Mini-Prunkwagen