Land Rover Defender als brachialer Zweisitzer

Der Land Rover Defender ist Kult. Der seit über 60 Jahren gebaute Gelände-Senior wird auch wegen seiner zurückhaltenden Fahrleistungen geliebt. Wer den Wagen als brachiale Rennmaschine haben will, dem hilft jetzt der englische Offroad-Spezialist Qt Services: Die Tüftler machen aus dem Defender einen Wildcat 300STR. Der 270-PS-Offroadheizer soll sich auch für Ausflüge in herausgeputzte Innenstädte eignen.

Mit V8-Benzinmotor
Seine Leistung von 270 PS holt der Wildcat aus einem Rover-V8 mit 4,0 Liter Hubraum. Laut Qt Services spurtet der Wagen in 5,8 Sekunden von null auf 96 km/h (60 mph). Allradantrieb, ein geschmiedetes Rohr-Chassis, ein robustes Differenzial, verstärkte Stützlager und 300-Millimeter-Dämpfer machen den Wagen fit für die Wüsten dieser Welt. Aber Dave Marsh, Chef von Qt Services, würde sein Fahrzeug auch gerne auf Golf-Klub-Parkplätzen neben Modellen von Mercedes und Aston Martin sehen.

Mehrere Versionen
Die Wildcat-Wagen kommen immer als Zweisitzer daher. Neben dem alltagstauglichen 300STR gibt es auch den für Offroad-Rennen ausgelegten 400NSR und den Hardcore-Renner 500DKR. Der 300STR ist die erste Straßenversion der heftigen Defender-Umbauten und ab sofort zu haben. Die Offroad-Freaks von Qt Services haben 1996 die Marke Wildcat von der Firma Bowler Offroad übernommen und seitdem die angebotenen Fahrzeuge ständig weiterentwickelt.

Wildcat 300STR