Die nächste Generation debütiert auf der IAA 2011

Er ist eines der beständigsten Modelle und die Sportwagen-Ikone schlechthin: der Porsche 911. Doch wie modernisiert man solch einen Klassiker, ohne den Ursprung zu verwässern? Die Antwort geben bereits jetzt brandneue Erlkönige der kommenden Elfer-Generation mit dem internen Code 998.

Behutsame Straffung
Trotz vorhandener Tarnung ist erkennbar, dass Porsche beim kommenden 911 auf den Wiedererkennungswert setzt. Dazu gehören die unverwechselbare Silhouette der Seitenfenster und die ausgeprägten Kotflügelkanten vorne. Die Leuchten werden nur dezent überarbeitet, am Heck kommen LEDs zum Zug. Auffallend sind die etwas flacher als bislang verlaufende Dachlinie und die Außenspiegel im Panamera-Stil. Zudem beinhaltet der Heckspoiler nicht mehr die Lufteinlässe für den Heckmotor, sondern wird von diesen räumlich getrennt.

Kleines Leistungsplus
Leistungsmäßig gibt es für die Boxermotoren ein paar Pferdestärken mehr: Der 911 Carrera geht mit 360 PS statt bisher 345 PS an den Start, während das S-Modell statt 385 künftig 400 PS bekommt. Wie bisher hat der Kunde die Wahl zwischen einer manuellen Schaltung und dem Doppelkupplungsgetriebe PDK. Offiziell vorgestellt wird der neue 911 auf der IAA im September 2011, kurz darauf rollt er zu den Händlern.

Erwischt: Porsche 911