Auch der Variant steht bereits in den Startlöchern

Keine Experimente: Der alte Wahlkampfslogan hat derzeit bei VW höchste Aktualität. Der Grund ist die Neuauflage des Passat. Bei Deutschlands Dienstwagen Nummer eins müssen sowohl Qualität als auch Design von Beginn an stimmen. Zudem will man die Konkurrenz aus dem eigenen Haus in Form des Skoda Superb auf Distanz halten.

Der große Bruder des Jetta
VW-Chefdesigner Walter de'Silva hat die schwere Aufgabe, den Passat behutsam optisch zu modernisieren. Die aktuellen Erlkönigbilder zeigen, dass die bestehende Karosserielinie geschickt weiterentwickelt wird. Dabei stand der jüngst vorgestellte neue Jetta Pate: Die Passat Limousine dürfte viele Designelemente des Jetta übernehmen. Am Heck kommen neue LED-Rückleuchten zum Einsatz, deren Grafik bereits von Golf, Touran und Co. bekannt ist. Parallel zum Stufenheck-Passat ist auch schon der Variant auf Testfahrten unterwegs. Er wird kurz nach dem Viertürer vorgestellt.

Neuer Turbo-Einstieg
Motorenseitig werden bei den Benzinern mehr aufgeladene TSI-Motoren im Angebot sein, das Stichwort heißt Downsizing. Neues Basisaggregat ist der 1.2 TSI mit 105 PS. Hinzu kommen der 1.4 TSI mit 122 oder 160 PS und der 2.0 TSI mit 200 PS. Für die Dieselfraktion stehen der 1.6 TDI mit 105 PS und der 2.0 TDI mit 140 PS bereit. Top-Selbstzünder ist der 2.0 TDI mit 170 PS. Die jeweiligen Basismotoren können auch mit dem BlueMotion-Technology-Paket kombiniert werden, als ,richtiger" BlueMotion wird der 1.6 TDI hart an der Vier-Liter-Marke kratzen. Serienmäßig sind Sechsgang-Schaltgetriebe an Bord, optional steht ein DSG-Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen bereit. Langfristig ist auch eine Hybridversion denkbar. Offiziell vorgestellt wird der neue VW Passat im Oktober 2010 auf dem Pariser Autosalon, der Verkauf startet im November des Jahres.

Erwischt: VW Passat